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  • by Thomas Langenberg on Dezember 23rd, 2010 at 12:51 pm
    Begriffe: facebook fanpages, , weihnachten   
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    Herzlichen Dank an alle unsere Leser und Kunden für ein spannendes Jahr 2010 und das uns gegenüber erbrachte Interesse und Vertrauen. Wir hoffen in 2011 unser Angebot noch weiter ausbauen zu können und weitere spannende Tools für Ihre Facebook Fanpages zur Verfügung zu stellen!

    In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein Frohes Fest und einen guten Start in das Jahr 2011.

     
  • by Thomas Langenberg on November 29th, 2010 at 11:51 pm
    Begriffe: facebook gewinnspiel richtlinien,   
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    Laut einem aktuellen Post von allfacebook.com verzichtet Facebook möglicherweise in Zukunft auf die schriftliche Genehmigung von Gewinnspielen und Wettbewerben auf der Facebook Plattform!

    Damit würde ein großes Hindernis aus dem Weg geräumt, das vor allem KMUs daran gehindert hat Facebook als Plattform zu nutzen sich zu präsentieren und zu vermarkten.

    Die folgenden Zeilen sind auf dem Blog allfacebook.com zu lesen:

    We have some exciting updates regarding the administration of Promotions, Sweepstakes and Contests on Facebook that will help to streamline the process and make your lives a bit easier:

    1. We no longer require prior written Facebook approval to administer a promotion on Facebook.
    2. We no longer require a minimum media spend investment to support the promotion.

    This means that you are not required to have a media campaign on Facebook to run a promotion, nor do you need to ask for approval on the contest T&Cs from the Facebook team. Please note that all promotions are still subject to our Promotion Guidelines (http://www.facebook.com/promotions_guidelines.php) and Facebook Platform Policies (http://developers.facebook.com/policy/), and that brands are responsible for ensuring that all contests fall within those guidelines.

    Dies ist natürlich kein Freifahrtsschein für jede Art von Gewinnspielen auf Facebook. Diese mögliche Neuerung wird Unternehmen und Brands jedoch helfen spannende Gewinnspiel und Wettbewerbe noch effektiver auf ihrer Facebook Fanpage aufzusetzen und durchzuführen.

    Wir sind gespannt!

     
  • by Thomas Langenberg on November 21st, 2010 at 12:59 am
    Begriffe: ,   
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    Nutzen Sie unsere einmaligen Halalati-Weihnachts-Rabatte für Ihr Facebook Gewinnspiel! Ab sofort können Sie den Halalati-Baukasten zum Weihnachtspreis buchen.

    Weihnachtsaktion - Rabatte für Facebook Gewinnspiel Apps

    Geben Sie bei Ihrer Buchung den Code WEIHNACHTEN2010 per Email an uns durch und sichern Sie sich

    • 30% auf jedes 6-Monats-Abonnement
    • 20% auf jedes Premium-Paket
    • 10% auf jedes Standard-Paket

    Die Rabatte gelten ab sofort. Das Halalati-Weihnachtsangebot ist jeweils auf eine Fanpage beschränkt und gilt für alle Gewinnspiele, die bis zum 24. Dezember 2010 über Halalati gebucht werden.

    Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und viele Facebook-Fans für 2011!

     
  • by Thomas Langenberg on Oktober 19th, 2010 at 5:07 pm
    Begriffe: ,   
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    Unser Kunde Baur Versand veranstaltet zur Zeit ein Gewinnspiel auf seiner Facebook Fanseite. Das Gewinnspiel ging am 11.10. live. Über das Social Media Tracking Tool auf facebookmarketing.de könnt Ihr die Entwicklung der Fans beobachten.

    In puncto Gewinnung von Fans für die Facebook Fanseite war das Gewinnspiel ein großer Erfolg wie die folgende Grafik zeigt. Die Zahl der Fans konnte in wenigen Tagen um über 3000 Fans gesteigert werden.

    Facebook Gewinnspiel

    Quelle: facebookmarketing.de, Social Media Tracking mit facebook.com/baur, 19.10.2010

     
  • by Kerstin Langenberg on Oktober 8th, 2010 at 3:46 pm
    Begriffe: ,   
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    *** Welches Gewinnspiel ist das Richtige für mich? Die Antwort hängt von vielen Faktoren ab. Wie viele Fans haben Sie schon auf Ihrer Facebook Fanseite und was wollen Sie mit einem Gewinnspiel erreichen? Im folgenden Blogeintrag beschreibe ich wie Sie anhand des „Lebenszykluses“ einer Fanseite das richtige Gewinnspiel oder die richtige Promoaktion bestimmen. ***

    Der Lebenszyklus einer Facebook Fanseite (Facebook Fanpage Lifecycle)

    Fanseiten in Facebook werden aus den verschiedensten Gründen angelegt. Unternehmen z.B. wollen vielleicht einfach nur „dabei sein“ oder eng gesteckte Ziele, wie z. B. die Erhöhung der Bekanntheit ihrer Marke in der Zielgruppe der 16-35 Jährigen, erreichen. Letztendlich sind es aber immer die gleichen einfachen Schritte, die es benötigt, um eine erfolgreiche Fanseite in Facebook ins Leben zu rufen und am Leben zu erhalten. Wir nennen diese Schritte den Lifecycle einer Facebook Fanseite.

    Der Lifecycle einer Facebook Fanseite

    Der Lifecycle einer Facebook Fanseite

    Nach dem (Schritt 0) Launch einer Fanseite muss zunächst die (Schritt 1) Zahl der Fans oder Anhänger gesteigert werden, um auf eine solide Nutzerbasis zurückgreifen zu können. Im sozialen Netz dienen Fans als Multiplikatoren und sind somit die Lebensader für die virale Verbreitung von Informationen und Inhalten. Hat die Fanbasis eine gewisse Größe erreicht, kann über eine Fanseite in Facebook effektiv (Schritt 2) Markenbindung hergestellt werden. Da Kaufentscheidungen oft emotional getroffen werden, führt positive Markenbindung letztendlich zur Kaufentscheidung. Bei einer großen Fanbasis mit enger Markenbindung kann mit der Fanseite in Facebook auch direkt (Schritt 3) Umsatz generiert werden. Im letzten Schritt (Schritt 4) des Lebenszykluses beschäftigen Sie sich als Betreiber einer Facebook Fanseite mit der Frage “Was hat es gebracht”. Sie analysieren die Performance der Fanseite.

    Der gezielte Einsatz von Gewinnspielen in Facebook (z. B. Verlosungen, Fotowettbewerbe, Videowettbewerbe, Coupons) kann ihnen helfen jeden einzelnen dieser Schritte voranzutreiben und somit den Erfolg ihrer Facebook Fanseite sicherzustellen.

    In welcher Phase befindet sich meine Facebook Fanseite und welches ist das richtige Gewinnspiel für mich?

    Ein Gewinnspiel basiert immer auf der Interaktion zwischen Nutzer (Kunde) und Ihrer Marke.  Das Spektrum von Gewinnspielen auf Facebook ist breit und reicht von einer einfachen Verlosung über Ideencrowdsourcing bis hin zur viralen Videoaktion.

    Im Folgenden gehe ich im Besonderen auf die ersten Schritte des Lebenszykluses einer Facebook Fanseite ein.

    Schritt 1: Zahl der Fans auf Ihrer Facebook Fanseite steigern – Einfachheit ist der Schlüssel zum Erfolg

    Sie wollen neue Fans gewinnen? Dann machen Sie es Ihren Nutzern doch so einfach wie möglich! Das ideale Gewinnspiel auf Facebook sollte daher

    • den User nur wenig Zeit/Kreativität kosten (“er kam, sah und klickte“)
    • einen attraktiver Preis versprechen
    • eine längere Laufzeit haben (> 1 Monat)
    • einen Mechanismus wie  „erst Fan werden, dann mitmachen” nutzen
    • einen einfachen Mechanismus zur Verfügung stellen, um das Gewinnspiel an Freunde weiterzuleiten

    Möglichkeiten zum Weiterleiten von Gewinnspielen auf Facebook bieten

    Konkrete Beispiele für gelungene Gewinnspiele in Form von Verlosungen zur Steigerung der Fanbase in Facebook wären die Aktionen von:

    • Immoscout24, die Konzerttickets über die Facebook Fanseite verlosten, oder
    • 5Gum Germany, die Party Packages für die neue Kaugummi Kollektion an Ihre Facebook Fans vergaben

    und damit die Anzahl Ihrer Fans signifikant steigern konnten.

    Phase 2: Markenbindung herstellen – jetzt ist Kreativität und Interaktion gefragt!

    Sie haben bereits erfolgreich Fans für Ihre Facebook Fanseite gesammelt und suchen nun ein Gewinnspiel, das Ihnen hilft eine Bindung zwischen Ihrem Unternehmen und dem Fan herzustellen? Dann nehmen Sie die folgenden Punkte mit auf den Weg

    • Das Gewinnspiel sollte eng an Ihre Marke angelehnt sein
    • Sie sollten Mitarbeiter haben, die das Gewinnspiel über die Pinnwand Ihrer Fanseite moderieren können
    • Kurze, dafür aber regelmäßige Aktionen (3-4 Wochen)
    • einen einfachen Mechanismus zur Verfügung stellen, um das Gewinnspiel an Freunde weiterzuleiten

    Planen Sie Zeit für das Gewinnspiel ein. Es wird sich zunächst nicht auf wundersame Weise viral verbreiten. Ein Gewinnspiel in Facebook anzuschieben ist manuelle Arbeit und läuft nicht von alleine.

    Konkrete Beispiele für gelungene Promoaktionen sind zum Beispiel

    • Das Unternehmen New Balance Deutschland führte ein fotoorientiertes Gewinnspiel auf seiner Facebook Fanseite durch, um Testläufer für ein neues Laufschuhprodukt zu finden
    • Das Unternehmen flowerbox.de, ein Online Versand für Wandblumen, befragte seine Fans auf der Facebook Fanseite welchen Namen ihre neues Ladengeschäft bekommen sollte
    • Die Schweizer Post befragt seine Facebook Fans im Rahmen eines Gewinnspiels zur Promotion einer neuen mobilen App, mit welchem Slogan die App vermarket werden kann

    Alle drei Beispiele hatten zum Ziel, die Fans der jeweiligen Facebook Fanseite zu animieren, sich mit der Marke oder dem Unternehmen auseinanderzusetzen.

    Wer findet sich in dem Lebenszyklus wieder oder gibt es noch Anmerkungen oder Anregungen?

     
  • by Thomas Langenberg on September 27th, 2010 at 9:28 pm
    Begriffe: , ,   
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    Meine Meinung dazu ist: “Ich glaube nicht“. Ich würde sogar die Hypothese aufstellen, dass 95% aller Aktionen, die mit dem Anspruch starten eine virale Aktion werden zu wollen, nicht den viralen (was auch immer das bedeutet) Anspüchen genügen.

    In letzter Zeit hat man viel über die Old Spice Kampagne gehört und gelesen und ihren durchschlagenden Erfolg. Ja, es war in der Tat eine coole Aktion und auch das Video war wirklich gut gemacht und sehr nett anzuschauen. Aber ganz ehrlich, wieviel Unternehmen, vor allem auch kleine, haben die Zeit und die Budgets solch eine Aktion aus dem Boden zu stampfen … ich glaube nicht so viele!

    Für viel wichtiger halte ich es über die Zeit in den Social Media aktiv zu sein. Kontinuierliche Arbeit führt auch hier zum Ziel, wie zum Beispiel die Besucher eines Blogs zu vermehren oder die Zahl der Fans einer Facebook Fanpage zu steigern. Gerade bei letzterem geben wir unseren Kunden immer die folgende Empfehlung mit auf den Weg

    kontinuierlich über regelmässige Einzelaktionen zu wachsen, als mit viel Budget in einer einzigen Big Bang (viralen) Aktion“.

    Im Bereich der Vermarktung einer Facebook Fanseite könnte das wie folgt aussehen:

    • Zunächst fängt man mit ner super simplen Sache wie z.B. einer Verlosung an, die (a) neue Fans über ne “incentived” page generiert und (b) Kontakte/Email Adressen generiert über die Teilnehmer regelmässig informiert werden können (wichtig ist bei (b) dran zu denken die Teilnehmer vorher um Erlaubnis zu fragen). Die Teilnahmeschwelle bleibt somit niedrig (Teilnehmer füllen lediglich Name & Email ein und sind fertg) und so ein Gutschein oder Preis nimmt man als User immer gerne einmal mit.
    • Im zweiten Schritt, wenn ca 300-600 Fans erreicht sind, könnte man dazu übergehen eine etwas anspruchsvollere Aktion aufzusetzen, wie z.B. bei einer Fitness orientierten Seite ein Wettbewerb zum Thema “Wer hat den schönsten Wachbrettbauch“. Fans laden ihre Bilder hoch andere bewerten, lachen drüber und finden es komisch. Damit entsteht traffic und die User reden über die Seite

    Wenn man dann im 6 Wochen Rhythmus so eine oder eine vergleichbare Aktion aufsetzt, dann kommt über die Zeit Bewegung auf die Fanpages und die Fanzahlen gehen nach oben, ganz ohne “viral big bang”.

    Jede dieser Aktionen könnte man zum Beispiel auch prominent mit einem (kleinen) Banner auf der Homepage der jeweiligen Seite bewerben. Die User landen auf der Fanseite, werden zu Fans und kreieren damit die kritische Masse für weitere Aktionen in der Zukunft. Alternativ sind Facebook Ads mit kleinem Budget auch ein guter Anschub.

    In Summe gibt es viele Varianten, die Reichweite, die Bedeutung oder den Bekanntheitsgrad einer Seite im Internet zu steigern. Dazu muss es nicht immer der virale Big Bang sein. Kontinuität ist da mindestens genauso erfolgreich auf die lange Sicht!

    Was meint Ihr?

     
  • by Jana Thiel on September 19th, 2010 at 7:20 pm
    Begriffe: , Kleinunternehmer, KMU, ,   
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    Nach meinem Start-up-orientierten letzten Beitrag sind heute Kleinunternehmer im Blickpunkt. Social Media Marketing im KMU Bereich setzt zunächst oft eine Veränderung im Denken voraus.Vier Bereiche möchte ich dabei diskutieren und mit Beispielen unterlegen: (1) Ob gemocht oder nicht, die Zielgruppe befindet sich bereits im sozialen Netz, (2) Klassisches Marketing Grundwissen ist wichtig, aber ein Bruch mit klassischem Denken unerlässlich, (3) Social Media Marketing ist nichts für Introvertierte, und (4) Social Media Marketing muss gelebt werden – aktiv!

    ***

    Heutiger Post ist inspiriert durch zwei interessante Konversationen, die ich diese Woche im Bezug auf die Möglichkeiten und Inhalte von Facebook aus Kleinunternehmersicht hatte: Ein langjähriger sehr guter Freund, der u.a. einen Internetshop für sein Familienunternehmen (Schmuckhandel) betreibt, wollte sich ein bißchen Know-How zu Facebook & Co. holen. Auf der anderen Seite hatten wir einen kurzen Austausch mit @mikefinn_tweets über unseren  Twitterstream @halalati zum Thema „Lohnt sich Facebook Marketing? Und wenn ja, wie?“.

    Im Kern ging es in beiden Konversationen darum, dass

    (a) Facebook Ads und Marketing eine stark wachsende Plattform ist, womit einhergehend sich dann
    (b) auch der Kleinunternehmer mit dem Themenkreis Social Media Marketing auseinandersetzen muss, und
    (c) sich damit die Frage für den Einzelnen ergibt, was man da denn genau tun sollte.

    Sofern man nicht gerade langjähriger Marketing-Profi ist, und welcher Kleinunternehmer ist das schon, kommt hier natürlich ein ungeheures Komplexitätslevel zum täglichen Unternehmensmanagement hinzu.

    Man kann nun unendlich viel zu den Mitteln, Möglichkeiten, aber auch Grenzen des Social Media Marketings schreiben, dies dann jeweils mit Bezug auf große oder kleinere Unternehmen, auf gemeinnützige Vereine, politische Gruppierungen o.ä. Ein Blogpost reicht nicht aus, dies erschöpfend zu tun. Wie mit ganz vielen Dingen im Leben, geht es aber auch hier zunächst einmal um die passende Denkweise, also Mindset, die vorhanden sein muss. Und die ist m.E. bei vielen Kleinunternehmern erst noch im Entstehen begriffen. Vielleicht helfen die folgenden Ausführungen einen Beitrag zu leisten.

    (1) Social Media ist schon da!
    Egal wie man es dreht und wendet, ein Grossteil der Kommunikation findet bereits im sozialen Netz statt. Wer mit dem „gemeinen Volk“ Geschäfte macht, oder mit ihm anderweitig für Ziele/Zwecke interagiert, muss seinen Kunden dort abholen, wo er sich herumtreibt. Dies ist und wird auch zunehmend das soziale Netz sein.

    Das heißt nicht, dass es gar nichts mehr außerhalb des sozialen Netzes geben wird. Natürlich nicht. Aber wenn sogar meine eher nicht so technikaffine Schwester mir nur noch Facebook Nachrichten anstelle von Emails schreibt, dann hat so etwas wie ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Und solange sich nichts anderes abzeichnet, sollten wir diese Dinge als gegeben ansehen, und uns aus Marketer-Sicht besser darauf aktiv einstellen.

    Insofern tun unsere Geschprächspartner gut daran, dass sie ihr Marketing hinsichtlich Facebook & Co überdenken. Ihre/Eure Kunden interagieren online miteinander (gegenseitiges Weiterempfehlen und Beraten zu Produkten & Dienstleistungen) und auch  mit den von ihnen präferierten Marken (Meinung kundtun, Supportanfragen, News erfahren, etc.). Und dies ist ein wachsender Trend. Facebook Fans haben tatsächlich quantifizierbaren Wert, wie die folgende Abbildung aus einem aktuellen Report der Syncapse Corp. zeigt.

    Der durchschnittliche Wert eines Facebook Fans (Source: Syncapse Corp.)

    Die Tatsache, dass dies noch nicht für jeden Bäcker um die Ecke zutrifft, ist m.E. nur eine Frage der Zeit. Aber für besagten Bäcker gibt es bereits heute coole Tools, wie man sich Social Media Kanäle wie Twitter zu Nutze machen kann. Bäcker sind keine Schmuckhändler? Ja. Das ist wahr. Aber auch ein Uhrenhändler kann sich kreative Lösungen überlegen bzw. Lösungen, die vorhanden sind, nutzen.

    Wollt Ihr also mit der Zeit gehen, und ihr vielleicht sogar ein wenig voraus sein, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt eine Social Media Strategie für dein Unternehmen zu planen.

    (2) Klassisches Marketing Grundwissen ist wichtig, aber ein Bruch mit klassischem Denken unerlässlich
    OK. Kreativ soll es sein? Den Kunden im Nirvana des Netzes abholen? Flexibel interagieren? Klingt alles etwas esoterisch für den kleinen Mann? Vielleicht, aber unter Prämisse (1) notwändig. Und im Grunde ist Social Media Marketing auch nur Marketing, allerdings auf anderen Wegen und mit ein paar anderen Werthebeln, die eben der sich ändernden Kultur geschuldet sind. Die neuen Hebel sind u.a. eine viel direktere Kommunikation, also echter Austausch mit allen Vor- und Nachteilen, und auch ein gewisser Unterhaltens-/Spielewert, über den Marketingbotschaften vermittelt werden.

    Es schadet dem Social Media Marketing Manager nicht, das 101 des Marketing verstanden zu haben. Klassische Konzepte wie AIDA, oder 7 touch points sind generell hilfreich. Marketingbotschaften sollten nach wie vor mit der Produktstrategie abgestimmt sein. Und für viele bestehende Betriebe/Unternehmen, die keine reinen Internetunternehmen sind, kann und sollte auf keinen Fall das offline Marketing zugunsten des Social Media Marketings aufgegeben werden. Beides muss integriert werden. Das ist schwierig? Ja, aber die, die sich damit heute auseinandersetzen, sind morgen vorne.

    Was hier wichtig ist, jede avisierte Zielgruppe geht anders mit sozialen Medien um, und es ist wichtig, sein Auftreten und seine Aktionen daraufhin abzustimmen. Dies bedarf sicherlich etwas Kreativität, und dem Verständnis, wie bestimmte Kundengruppen ticken. Habt ihr schon mal Kundenprofile erstellt, um überhaupt zu verstehen, wie der einzelne und ob überhaupt zu euch kommt? Das ist eine lohnenswerte Aufgabe, und wer dafür nicht die Kapazität hat, Studentengruppen der örtlichen Universität können hier für geringe Aufwändungen sicherlich helfen.

    An dieser Stelle möchte ich gleich den oft verbreiteten Vorwurf beseitigen, dass man mit Internetwerbung ja doch niemanden erreichen kann. Heutzutage kann man mit Facebook und Google Ads ziemlich konkret einschränken, wer wie und wo meine Werbung sieht. Altersgruppen, regionale Einschränkungen, Likes, Freunde, etc. Alles kann berücksichtigt werden, und das sogar zu einigermaßen veträglichen Preisen.

    Nehmen wir den Schmuckladen: Natürlich sind dessen jüngere Kunden im Netz. Eine Werbanzeige im lokalen Kleinanzeiger findet das 14jährige Mädchen, welches eine Vorliebe für bestimmte Kettenanhänger hat, eher nicht. Man findet sie aber in Internetforen, und sicherlich (bald) auf Facebook. Auf der anderen Seite hat besagtes 14jähriges Mädchen vielleicht immer noch Grosseltern und andere Verwandte, die ihr die gewünschten Geschenke kaufen. Wie bringt man nun on- und offline zueinander?

    Da kommt der kreative Ansatz, den jedes erfolgreiche Unternehmen heute benötigt, ins Spiel. Warum kann das 14jährige Mädchen keine Wunschliste über Facebook führen, die, wenn die Oma im Laden auftaucht, abgerufen werden kann? Ein altes Konzept, aber nicht völlig von der Hand zu weisen.

    Ähnliche Gedankenspiele kann man mal für andere Kundengruppen durchexerzieren (lassen), und am Ende kommt möglicherweise ein viel besseres Kundenverständnis zusammen, was der Ausgangspunkt eines jeden Marketers und einer jeden Marketing-Strategie ist.

    (3) Hauptsache man spricht darüber. Oder: Social Media Marketing ist nichts für Introvertierte
    Facebook Ads sind nicht alles, antwortete ich unserem Twitter-Gesprächspartner. Es geht auch um Beziehungsmanagement und vor allem -pflege. Zentraler Punkt dabei ist die Konversation. Genau. Also genau das, was im klassischen Marketing zu kurz kommt. Facebook ist nicht nur gut, um gezieltes Advertising (s.o.) zu gestalten, sondern ist Kernbeispiel, wie Marketing heute funktioniert. Auch wenn Verkauf und Umsatz natürlich letztendlich Ziel sind, hat Marketing schon von jeher auch immer im Beziehungsmanagement bestanden. Dies ist heute im sozialen Netz vielleicht noch viel stärker der Fall. Und es bietet unendlich Chancen, welche aber eine gewissen proaktive Denkweise erfordern.

    Wieder ein kurzes Beispiel: Mein Freund klagte darüber, dass er ein Forum gefunden hätte, in dem sich junge Mädchen über eine bestimmte Sorte Schmuck austauschten. Eine von diesen hatte nun wohl auf ein Produkt in seinem Online-Shop verlinkt (juhu sagt der Marketing Mensch). Das Problem: Das Mädl hatte wohl Probleme beim Umtausch einer Kette erlebt. In irgendeinem Laden. Nur um den Schmuck zu illustrieren verlinkte sie auf das Bild im Online-Shop meines Freundes, der sicherlich nichts mit dem Verkauf/Umtausch zu tun hatte. Mein Freund war nun äußerst besorgt, dass dies negativ auf seinen Shop zurückfallen würde.

    Hier muss man in heutigen Zeiten etwas anders herangehen. Negative oder vermeintlich negative Kommentare in Foren u.ä. müssen aktiv gemanaged werden. Hier in diesem Fall wäre es einfach, sich nett für den Link zu bedanken, darauf hinzuweisen, dass man selbstverständlich davon ausginge, dass die Probleme nicht im eigenen Shop ergeben haben, und die junge Dame doch gerne als Kunden begrüßen würde. Gegebenenfalls kann man dies noch über Gutscheine incentivieren. Und selbst wenn es sich tatsächlich um Probleme im eigenen Laden gehandelt hätte, ist es immer noch von Vorteil dies zu wissen und aktiv angehen zu können, als unzufriedene Kunden gleich zu verlieren, ohne dass man es überhaupt mitbekommt.

    Dies erfordert natürlich, dass man (a) seine Augen und Ohren im Netz offen hält (Google alerts helfen sicher, aber auch das Wissen um einschlägige Foren, in denen sich seine Kunden aufhalten), und (b) aktiv an der Konversation teilnimmt und nicht nur stiller Beobachter ist.

    (4) Social Media Marketing ist ein Lebensweise – es muss aktiv gemanaged werden
    Obige Ausführungen verdeutlichen: Social Media Marketing ist nichts, was man wie anno der neunziger Jahre mal schnell in eine statische Website gießt, und diese dann 10 Jahre nicht updated. Diese Zeiten sind vorbei. Konversation ist hier und jetzt. Das kann mit geringer und hoher Intensität stattfinden, und der Kleinunternehmer ist sicherlich eher im Bereich geringe Intensität einzuordnen. Aber es ist etwas stetiges!

    Wenn ich auf ein Twitter Profil gelange, dessen letzte Aktivität 6 Monate zurück liegt, dann ist das Profil nach heutigen Massstäben tot. Und auch eine Facebook Seite, sollte irgendwie alle zwei bis drei Wochen doch etwas zu vermelden haben. Besser jede Woche. Es muss nicht ausarten. Ich habe auch schon streams ausgeblendet, die täglich 20 posts bringen und somit meinen News Feed dominieren. Das will keiner. Aber regelmässig interessante Info touch points nimmt jeder gerne.

    Sprich, wer sich als Kleinunternehmer zum Social Media Marketing bekennt, sollte dies ganz tun! Es reicht ja, zu Beginn sich für eine Plattform zu entscheiden, nämlich die, wo man am ehesten seine Kunden erreicht. Facebook ist hier sicherlich ganz vorne mit dabei, aber das kann in anderen Fällen auch eher ein spezialisiertes Forum sein. Das muss der engagierte Unternehmer herausfinden. Dort sollte man dann aber auch mit einer gewissen Ausdauer und Regelmäßigkeit präsent und aktiv sein. Wir z.B. bei Halalati haben auch irgendwann festgestellt, dass wir da Nachholbedarf haben. Seitdem gibt es einen Arbeitsplan, wer was wann tun muss, von Blogpost über regelmäßiges Fanpage checken, hin zu twittern. Klare Arbeitspakete helfen uns, diese wichtigen Aktivitäten nicht im Trubel des täglichen Geschäfts zu vergessen.

    Social Media Marketing kostet Zeit und Aufwand. Ja. Aber das ist der Fall für jedes Marketing. Dies kann keine Ausrede dafür sein, eine Aktivität, die möglicherweise langfristig wichtig ist für den Erfolg, die Wettbewerbsfähigkeit, und das Wachstum eines Unternehmens nicht zu verfolgen.

    Lang genug. Dieser Post. Und dabei waren dies nur ein paar der wichtigen Eckpunkte. Wir freuen uns über jeden Kommentar und weitere Vorschläge, wie Kleinunternehmer mit dem Thema Social Media Marketing umgehen sollten.

     
  • by Thomas Langenberg on September 9th, 2010 at 5:44 pm
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    Heute widmen wir uns der Frage, wieviele Fans und Inhalte Facebook Fanseiten Betreiber über Gewinnspiele oder Wettbewerbe auf Fanseiten hinzugewinnen können. Dafür haben wir uns eine aktuell über Halalati abgewickelte Kampagne angesehen.

    ***

    Unternehmenspräsenzen auf Facebook sind in aller Munde. Schnell sind sie aufgesetzt und schnell die ersten Kollegen und Freunde eingeladen. Nach wenigen Wochen stellt sich die Frage: Was nun? Wie kann ich meine Fanseite noch interessanter gestalten? Wie kann ich noch mehr User auf meiner Fanseite „beschäftigen“?

    Eine mögliche Antwort auf diese Frage lautet: durch ein Gewinnspiel! Gewinnspiele können dabei verschiedene Ausprägungen haben. Eine Verlosung bei der es spannende Preise zu gewinnen gibt ist dabei ebenso ein Gewinnspiel wie ein Fotowettbewerb oder ein einfaches Voting. Gewinnspiele sind attraktiv, da Sie relativ rasch aufgesetzt werden können und ein guter Hebel sind, um (1) die Zahl der Fans auf einer Facebook Fanseite zu erhöhen und (2) attraktive Inhalte (z.B. Fotos, Videos) sammeln zu können und diskutieren zu lassen. Doch wie viele Fans oder Inhalte können dadurch wirklich gewonnen werden?

    Die folgende Grafik eines über Halalati veranstalteten Gewinnspiels gibt Hinweise auf mögliche Antworten zu dieser Frage, wenngleich es sich auch nur um ein einziges Beispiel und nicht ein ganzes Sample von Gewinnspielen handelt. Bei dem Gewinnspiel handelte es sich um einen Anruf an die Fans einer Firmenpräsenz in Facebook, sich für einen attraktiven Preis zu bewerben. Die Ermittlung des Gewinners erfolgte über ein „Public Voting“. Die Startseite des Gewinnspiels wurde „incentiviert“, d.h. die Besucher der Startseite erfuhren im Detail was sie als nächstes zu tun hatten (z.B. weiterführende Buttons) erst nachdem sie sich der Fanseite angeschlossen hatten (durch Klicken das „Like“ Buttons). Danach gelangten sie zu dem Formular, über das die Bewerbung abgegeben werden konnte. Darüber hinaus stand den Teilnehmern die Möglichkeit zur Verfügung, Freunde zu dem Gewinnspiel einzuladen.

    Wieviel Fans generiere ich mit einem Facebook Gewinnspiel

    Wieviel Fans generiere ich mit einem Facebook Gewinnspiel?

    Die Grafik zeigt den Anteil der Besucher des Gewinnspiels in Abhängigkeit von der ursprünglichen Anzahl der Besucher auf der Startseite des Gewinnspiels („Anzahl Besucher des Gewinnspiels“) sowie in Abhängigkeit von der „Teilnahmetiefe“ der Teilnehmer.

    Zu Frage 1: Wieviele Fans wurden generiert?

    11% der Besucher, die die Startseite des Gewinnspiels besuchten, konnten mit Sicherheit in Fans umgewandelt werden. Nur „registrierte Fans“ hatten die Möglichkeit die bisher abgegebenen Bewertungen zu sichten. Aufgrund der Gesamtfanentwicklung, einer Steigerung um mehr als 200%, ist davon auszugehen, dass die tatsächliche Quote noch deutlich höher liegt.

    Zu Frage 2: Wieviel Inhalt wurde generiert?

    Von den 11% der Besucher konnte gut ein Drittel in aktive Teilnehmer „umgewandelt“ werden. Die Conversion Rate bezogen auf die ursprüngliche Besucherzahl lag somit bei ca 4%. Die Daten zeigen jedoch auch, dass fast doppelt so viele Teilnehmer, ca 8% aller aktiven Besucher, bereits auf der Seite des Bewerbungsformulars waren, sich dann jedoch im letzten Augenblick noch umentschieden.

    Über weitere Gewinnspiele bleibt nun abzuwarten, ob sich diese Quote generalisieren lässt oder nach oben oder unten anzupassen ist. Die Zahlen zeigen jedoch, dass es auch für Gewinnspiele wichtig ist, die Ausgangsbasis der Besucher eines Gewinnspiels so hoch wie möglich zu halten (Stichwort: Seeding), um bei der Fangewinnung und Inhaltesammlung gute Ergebnisse zu erzielen.

    Gutes Seeding könnte zum Einen dadurch erreicht werden innerhalb von Facebook gezielt Nutzergruppen über Facebook Ads anzusprechen und auf das Gewinnspiel aufmerksam zu machen. Zum Anderen könnten zusätzliche Preise, die unter den aktivsten „Weiterleitern“ verlost werden, bestehende Fans und Teilnehmer dazu animieren, den Link zum Gewinnspiel weiterzuleiten.

    Was sind ihre Erfahrungen? Haben Sie noch andere Beispiele?

     
  • by Kerstin Langenberg on August 31st, 2010 at 11:28 pm
    Begriffe: ,   
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    Facebook

    Einen sehr nützlichen Post zum Thema “Was mache ich eigentlich mit meiner Facebook Fanseite, haben wir auf mashable.com gefunden. Wir wollen ihn der deutschsprachigen Facebook Community nicht vorenthalten wollen und haben ihn kurz übersetzt.

    ***

    (Übersetzt von http://mashable.com/2010/08/26/business-facebook-page/) Susan Payton ist Präsidentin von Egg Marketing & Public Relations, einer Internet-Marketing-Firma. Sie blogt auf The Marketing Eggspert Blog.

    ***

    Sie sind dem „Zahn der Zeit“ gefolgt und haben eine Facebook-Seite für Ihr Unternehmen erstellt. Anschließend haben Sie Pressemitteilungen, Links, Fotos und sogar Videos hochgeladen … aber das scheint niemanden zu kümmern. Was nun?

    Sie sind auf dem richtigen Weg, also beglückwünschen Sie sich! Viele kleine Unternehmen sind noch gar nicht “auf Facebook“. Wo sind Ihre heutigen und zukünftigen Kunden zu finden? Derzeit verbringen Facebook-Nutzer ca. 700.000.000.000 Minuten pro Monat auf der Social Networking Seite. Das macht Facebook für viele Unternehmen interessant.

    Wie sollte Ihre Facebook-Seite aussehen? Auf jeden Fall sollte sie möglichst viele der folgenden Elemente enthalten:

    • Links zu Ihren Blog-Posts
    • Links zu verwandten Artikeln
    • Videos
    • Fotos
    • Diskussionen

    Solche Inhalte führen dazu, dass Facebook-Nutzer Ihre Seite „liken“ und tragen somit zum Erfolg Ihrer Seite bei. Aber wie kann man den Erfolg einer Facebook-Seite definieren? Nun, Ihre Facebook-Seite ist erfolgreich, wenn Menschen mit Ihr interagieren und Kommentare posten. Oder wenn sie über einen Link über auf Ihre Website gelangen – und letztendlich Ihre Produkte kaufen.

    Facebook-Seiten brauchen Aufmerksamkeit

    Um Ihre Facebook Seite zum Leben zu erwecken, müssen Sie ihr regelmäßig Aufmerksamkeit schenken. Bestimmt sind Sie schon einmal auf eine Facebookseite ohne Diskussionen oder kürzlich erstellte Posts gestoßen. Haben Sie bei dieser Seite auf „Like“ geklickt? Vermutlich nicht! Denn eine statische Facebook-Seite hinterlässt einen negativen Eindruck von dem Unternehmen –  lassen Sie das auf Ihrer Seite nicht geschehen!
    Je mehr Aktivität Sie auf Ihrer Seite initiieren, desto mehr positive Resultate werden Sie sehen. Cathy Nguyen, Präsident der LeatherandBags.com hat bereits großartige Ergebnisse mit Ihrer Facebook-Seite erzielt, sie könnte aber noch aktiver sein: “Ich habe zwar eine Facebook-Seite,  schöpfe aber aus Zeitgründen nicht ihr volles Potential aus. Ich versuche, regelmäßig Updates auf meiner Seite zu launchen und sollte das noch öfter tun”, sagte Nguyen. “Der Einsatz von Twitter, Blogs und E-Mails hat gut funktioniert, aber ich bin nicht konsequent genug.”
    Wir sind passives Marketing gewöhnt. Vor ein paar Jahren noch konnte man eine Annonce in einer Zeitung in Auftrag geben oder eine Plakatwand buchen. Dann lehnte man sich zurück und wartete auf Verkäufe. Aber diese Zeiten sind vorbei. Ob Sie selbst oder jemand anderen – sie benötigen in Ihrem Unternehmen jemanden, der sich der Social-Media-Strategie widmet.

    Erarbeiten Sie eine Facebook-Strategie

    Fangen wir von vorne an. Sie haben eine Facebook-Seite, aber wahrscheinlich kleinen klaren Plan. Lassen Sie uns gemeinsam einen Plan entwickeln. Entscheiden Sie zunächst, weshalb Sie eine Facebook-Seite möchten. Weil alle anderen eine haben? Oder weil Sie Wert darin sehen, mit dem Kunden auf Facebook zu interagieren?

    Notieren Sie Ziele für Ihre Facebook-Seite. Zum Beispiel:

    • Steigerung der Bekanntheit Ihrer Marke auf Facebook
    • 10.000 “Likes” bis zum Jahresende
    • Mindestens fünf Kommentare oder „shared“ Objekte pro Woche
    • Facebook als eine der Top 3 Quellen für Traffic auf Ihrer Website
    • Erreichung von 2,000 Einträgen in Ihrem Facebook Wettbewerb

    Sobald Sie diese oder andere Ziele formuliert haben, leiten sie notwendige Handlungen zur Erreichung dieser Ziele ab. Wenn Sie möchten, dass 10.000 Menschen auf Ihrer Seite „like“ klicken, müssen Sie die Kontaktbasis Ihres Profils erweitern. „Posten“ Sie den Link zu Ihrer Facebook-Seite auf Twitter, auf Ihrem Blog, in Ihrer E-Mail und auch sonst überall. Wenn Sie Interaktionen forcieren möchten, müssen Sie Fragen und Kommentare posten, die zum Nachdenken anregen. Entscheiden Sie, wie oft Sie etwas auf der Seite posten (Ich schlage vor, mindestens 3 mal pro Woche).
    Nun bestimmen Sie, wer diese Aufgaben bewältigt. Dies kann eine Person sein oder auch mehrere. Notieren Sie die Aufgaben in Ihrem Kalender, damit Sie sie nicht vergessen. Mit der Zeit wird die Aktualisierung Ihrer Seite ganz automatisch zur Routine werden.

    Ginger Anderson, der die Facebook Seite für  Scripps Health in San Diego betreibt, berichtet: „Als ich die Facebook-Seite aufgesetzt habe, gab es nur „Push-Nachrichten“ zum Thema Gesundheit. Nun bietet die Seite eine Mischung aus Nachrichten, nützlichen Artikeln und Videos — häufig mit Kommentaren und Fragen der über 900 Fans, die die Marke folgen. Wir möchten Beziehungen innerhalb der Gemeinschaft in San Diego aufzubauen (speziell mit aktuellen Patienten und Mitarbeitern) und unsere Stellung als vertrauenswürdiges, führendes Unternehmen im Gesundheitswesen etablieren. Die meisten Kommentare erhalten wir über allgemein gehaltene Beiträge, die ein breiteres Publikum ansprechen. Insgesamt versuchen wir die Balance zu halten zwischen schwer-verdaulichen gesundheitlichen Nachrichten und leichten Berichten, z. B. über Wellness.

    Praktische Tipps


    Regelmäßige Aktivität auf Ihrer Seite allein wird keine Wunder bewirken – sie wird Ihnen nur ein wenig Arbeit abnehmen. Hier sind ein paar Tipps, um Ihre Seite durchsuchbar (z. B. für Suchmaschinen) und für Besucher ansprechend zu gestalten

    • Titel: Einige sagen, der Titel ist das wichtigste Element einer Facebook-Seite. Stellen Sie also sicher, dass der Titel Ihrer Seite Ihr Unternehmen gut beschreibt und einzigartig auf Facebook ist.
    • FBML: Facebook Markup Language hilft Ihnen beim Erstellen einer benutzerdefinierten Zielseite für Ihre Facebook Präsenz. Wenn Sie ein besonderes Ereignis bewerben wollen oder die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Produkt lenken wollen, kann Ihnen FBML helfen. Wenn Ihnen der Umgang mit FBML zu kompliziert ist, engagieren Sie doch einen Experten. [Anmerkung der Redaktion: Die Unterstützung von FBML wird in der Zukunft zunehmends weniger unterstützt von Facebook.]
    • Fotos und Videos: Nuten Sie die Kraft von Bildern und Videos. Selbst wenn Sie keine Waren verkaufen, können Sie Ihre Seite dennoch mit Bildern lebendig gestalten. Wenn Sie zum Beispiel einen Hundesalon haben, dann laden sie vorher/nachher Photos der Hunde auf die Seite. Ein Makler kann Fotos der angebotenen Häuser posten. Ein Dienstleistungsunternehmen kann Photos aus dem Büro hochladen – dann haben Besucher das Gefühl sie kennen das Personal bereits. Ein interessantes Video könnte ein Tutorial über Ihre Produkte sein. Oder eine Büro-Tour. Es gibt Facebook-Apps, mit denen Sie Photos von Seiten wie Flickr direkt auf Facebook übertragen können. Dies erspart Ihnen die Mühe eines Uploads an zwei Stellen.
    • Fragen: Posten Sie Fragen auf Ihrer Seite! Solche Fragen können Gespräche stimulieren, die dann über die Menschen, die Ihrem Unternehmen folgen, verteilt werden.

    Sobald Sie Ihre Strategie formuliert und implementiert haben und sie über die Zeit verfeinert haben, testen Sie diese Strategie ca. drei Monate lang. Dann analysieren Sie Ihre Ergebnisse und entscheiden: Kann Facebook zum Erfolg Ihres Unternehmens beitragen?


     
  • by Thomas Langenberg on August 24th, 2010 at 5:57 pm
    Begriffe: , , fans,   
    Permalink | Comment

    Social Media Marketing ist für junge Unternehmen eine Möglichkeit ohne großen Cash-Outflow Geschäftskontakte und Salesleads zu generieren. In unserem letzten Blogeintrag haben wir unser Konzept für Social Media Marketing vorgestellt. Dieser Blogeintrag soll die Ergebnisse dieser Arbeit kurz vorstellen. Ziel ist es dem Leser quantifiziert aufzuzeigen, wie sich Facebook Marketing Arbeit in mögliche Fans übersetzt oder auch nicht.

    ***

    Da machen wir mal fix ne Facebook Page, sammeln dort hunderte von Fans in wenigen Tagen und im Handumdrehen haben wir eine gute Neukundenbasis.“ Solche Vorstellung hört man nicht allzu selten wenn es um das Thema Facebook Fanpages geht. Ganz so einfach ist es leider nicht, sondern erfordert kontinuierliche Arbeit. Das folgende Chart stellt die Fanentwicklung von Halalati exemplarisch vor.

    Facebook Marketing

    Facebook Marketing bei Halalati

    Grob gesprochen können wir fünf aufeinander folgende Phasen unterscheiden (per Augenintegral):

    • Startphase
    • Erste Stagnation
    • Zartes Wachstum
    • Steiles Wachstum
    • Zweite Stagnation

    Was hat es mit diesen Phasen auf sich?

    Phase 1: Startphase

    Anfang des Jahres ging unser Facebook Fanseite. Wir waren Feuer und Flamme und alle unsere Freunde und Bekannten bekamen eine Einladung. Der Erfolg war vielversprechend. Im Durchschnitt konnten wir pro Tag mehr als einen neuen Fan begrüßen. Wir waren hellauf begeistert.

    Phase 2: Sporadisches Posting

    Leider war diese Phase nur von kurzer Dauer. Die Entwicklung unseres Facebook Marketing Tools nahm viel Zeit in Anspruch. An Bloggen oder Kommentieren oder Moderieren auf unserer Facebook Seite war nicht zu denken. Die Folge war: kaum ein Mensch aus ein paar Nachzüglern aus Phase 1 oder ein paar Zufallsbesuchern interessierte sich für unsere Fanseite.

    Phase 3: Zartes Wachstum

    Ende April war es dann soweit und unser erstes Release ging online. Erste Online Wettbewerbe erschienen und „Halalati“ wurde das eine um das andere Mal besucht. Die Folge: leicht ansteigendes Wachstum bei den Fanzahlen. Immerhin konnten wir nun schon im Durchschnitt einen neuen Fan in drei Tagen begrüßen. Spannend darüber hinaus war, dass sich die ersten Fans meldeten, die wir vorher noch nie kontaktiert hatten oder auf irgendeine Art und Weise kannten. Die Mund-zu-Mund Verbreitung begann sich einzustellen.

    Phase 4: Steiles Wachstum

    Der ultimative Schub kam mit dem Launch unseres Facebook Moduls. Seit Ende Juni war es möglich mit Halalati im Rahmen einer Facebook Marketing Kampagne, Verlosungen und Wettbewerbe als Facebook Fanpage Tab anzulegen. Darüber hinaus nutzten wir Twitter, unsere Facebook Seite und unseren Blog, um diese Botschaft zu verkünden. Ganz zu schweigen von den ersten Kampagnen, die das Interesse für facebook.com/halalati weckten. In Folge dessen wuchsen wir an manchen Tagen mit bis zu 5 Fans. Wir waren hin und weg!

    Phase 5: Zweite Stagnation

    Der zweite Einbruch folgte dann sehr schnell, allerdings nicht ganz unerwartet. Der Sommer stand vor der Tür, die Kunden verschwanden in den Urlaub und auch wir genehmigten uns ein paar Tage Pause. Die Folge: Keine Zeit für neue Blogeinträge, keine Zeit Fragen auf der Facebook Page zu beantworten. Anstatt mit mehr als einem Fan pro Tag zu wachsen, wie noch in Phase 4, verringerte sich unser Fanwachstum um mehr als 50%. Was für ein Einbruch!!

    Jetzt ist der Urlaub vorbei und wir sind hochmotiviert unseren Wachstumskurs weiter fortzusetzen. Die vergangenen Monate haben die folgenden Hebel für uns sichtbar gemacht, Fans und schlussendlich Geschäftskontakte über unseren Blog, Facebook und seine Social Plugins zu generieren:

    • Regelmäßiges Posten und Moderieren der Einträge und Kommentare auf der Fanpage
    • Kontinuierliches Verfassen von Blogeinträgen
    • Durchführen von interaktiven Maßnahmen oder Kampagnen auf der Facebook Seite (wie z.B. Verlosungen)
     
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