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  • by Thomas Langenberg on Juli 26th, 2010 at 5:11 pm
    Begriffe: Lead Generierung,   
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    Social Media Marketing ist eines der Buzz Words/Konzepte in der heutigen Zeit. Wie wird es genutzt, was bringt es und was ist das eigentlich sind Fragen die man immer wieder hört. Dieser Blog Post soll einen Einblick geben in die Art und Weise wie ich bei Halalati das Thema Social Media zur Lead Generierung sehe und nutze. Ob und wie es uns als B2B Start-Up bisher geholfen hat voranzukommen wird in einem weiteren Blog Post beschrieben.

    ***

    Was versuchen wir zu erreichen?

    Wir sind ein Internet Start-Up im Bereich Social Media Marketing und stellen für Agenturen und Brands einen Baukasten zur Verfügung mit Hilfe dessen Online Wettbewerbe, Gewinnspiel und Verlosungen als Microsite oder Facebook Fanseite leicht erstellt und durchgeführt werden können. Unsere Kunden sind also Geschäftskunden, die wir nun versuchen zu erreichen. Wie jedes Start-Up kämpfen wir dabei mit den typischen Constraints beschränkter Marketingbudgets, einem kleinen Namen und eintausendundeiner Baustelle (wie von Jana im Blog Post zum Thema Social Media Marketing für Start Ups beschrieben).

    Wir wollen die Social Media dazu nutzen, auf möglichst kosteneffektive Art und Weise (a) Reichweite und (b) Kontakte/Leads zu generieren, mit denen wir über unser Angebot reden können und schlussendlich eine Kunden-Lieferantenbeziehung eingehen. Wir haben entscheiden uns im Wesentlichen auf die Instrumente: Corporate Blog, Twitter, Facebook Fanpage, Self Service Ads bei Google und Facebook sowie die Telefonakquise zu konzentrieren.

    Wie sieht unsere Social Media basierte Strategie zur Generierung von Leads aus?

    Unsere Strategie basierte auf vier Kanälen.

    • Social Media,
    • Klassisches Online Marketing,
    • Telesales, und
    • Persönliches Networking (Offline Social Media :-) )

    Folgende Grafik zeigt den Prozess, dem wir versuchen zu folgen. Ziel ist es möglichst effektiv mit Menschen in Kontakt zu kommen, mit denen wir über unser Angebot reden können.

    Social Media Marketing für Start-Ups

    Social Media Marketing für Start-Ups

    Der Kanal Social Media

    Kernelement im Social Media Marketing ist die Verfassung regelmäßiger Blogeinträge zu zielgruppenspezifischen Themen wie Online Wettbewerbe, Gewinnspiele, Verlosungen und generelle Social Media Nutzung. Durch die Verschlagwortung der Blogbeiträge wird Halalati über Suchmaschinen oder RSS Abos gefunden und lenkt potentielle Kunden über den Blog auf die Halalati Homepage.

    Darüber hinaus spielt die aktive Beteiligung an Diskussionen zu zielgruppenspezifischen Themen (z. B. wie vermarkte ich eine Facebook Fanseite) eine große Rolle in der Generierung von Leads. Jeder Diskussionsbeitrag wird über einen Namen und einen Link verifiziert. Durch diese Verifizierung  ist es möglich andere Diskussionsteilnehmer zu identifizieren und zu kontaktieren bzw selbst von anderen Diskussionsteilnehmern gefunden zu werden (zuletzt geschehen in der Diskussion auf gruenderszene.de zum Thema “Wie promote ich meine Facebook Fanpage“). Letztere gelangen somit auf unsere Homepage und können ggfs als Leads identifiziert werden.

    Der Kanal “klassisches” Online Marketing

    Hier setzen wir auf die Self Service Ad Plattformen Google Ads und Facebook Ads. Ziel ist es mit begrenztem Budget mögliche Zielgruppen zu adressieren und auf die Homepage http://www.halalati.com sowie die Facebook Fanseite http://www.facebook.com/halalati zu lotsen.

    Potentielle Besucher bekommen so die Möglichkeit unsere Seite zu “Liken”. Aus „Clicks“ auf der Homepage werden somit „kontaktierbare User“ mit denen wir ins Gespräch kommen können.

    Darüber hinaus setzen wir punktuell und sehr zielgruppenorientiert auf Displaywerbung. Darunter fallen Werbeeinblendungen wie z.B. auf facebookmarketing.de.

    Der Kanal Telesales

    Die dritte Säule zur Generierung von Salesleads ist Telesales. Über die strukturierte Recherche von Kontakten im Agenturbereich (PR, Kommunikation, Web und Werbung) nehmen wir telefonisch direkt Kontakt mit den Entscheidern im Bereich Social Media und Facebookmarketing auf. Aus den Kontakten ergeben sich Gespräche und eventuell neue Kunden für uns.

    Der Kanal Persönliches Networking (Offline Social Media)

    Netzwerkevents an Gründerzentren sowie über Social Media Clubs organisierte Events werden genutzt, um über persönliche Kontakte Leads zu generieren

    Darüber hinaus besuchen wir Messen (z.B. die dmexco) und bekommen Tips aus der Szene und generieren dadurch neue Kontakte.

    Dreh- und Angelpunkt “Facebook Social Plugins” und “XING”

    In diesem Prozess ist der finale Schlüssel zum Erfolg das Social Plugin von Facebook sowie die XING Datenbank.

    • Über das Social Plugin von Facebook (“Gefällt mir” Button/Box) bekommen wir die Namen unserer Besucher
    • Sollten unsere Gäste auf “Gefällt mir” klicken, können wir sie über Facebook identifizieren. Über XING finden wir heraus ob es sich um einen interessierten Leser handelt oder vielleicht sogar um einen potentiellen Kunden.
    • Den Kontakt herzustellen ist dann nur nur noch eine Email, ein Anruf oder eine Facbook Message entfernt

    ***

    Fazit: eine aus unserer Sicht sehr produktive und cash-unintensive Strategie Leads zu generieren, für ein massives Wachstum und rasche Reichweitengenerierung wohl etwas zu manuell und “arbeitsintensiv” aber für ein Start-Up recht attraktiv.

     
  • by Thomas Langenberg on Juli 23rd, 2010 at 6:06 pm
    Begriffe: ,   
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    Wie ensteht eigentlich eine virale Marketing Kampagne? Diese Frage wollen wir an der Kampagne BrennDing beispielartig darstellen.

    Das BrennDing ist eine Marketingkampagne des BBQ-Shop24. Die Kampagne, in Form einer Microsite, erlaubt es Internetnutzern ein Foto von sich hochzuladen bzw. einen Schnappschuss mit der Webcam zu machen und in ein gestyltes Model (männlich oder weiblich) einzufügen. Das Ergebnis ist ein eigenes “BrennDing”, das jeder Internetnutzer an seine Freunde weiterleiten kann.

    Die Macher der Aktion, die Firma Holz Richter, haben uns einen Einblick in den Prozess zur Erstellung der viralen Marketing Kampagne gegeben. Hier Hr. Feldhoff im Interview:

    Was ist die Idee?

    T. Feldhoff: “Die Idee zu dieser Kampagne entstand während der Planung für den Dreh von Produktvideos für den BBQ-Shop24. Da hatte ein Mitarbeiter den Einfall die bereits gebuchte Location auch für die Umsetzung einer Viralkampagne zu nutzen. Doch sollte es kein Video sein, wie es normalerweise für eine solche Kampagne der Fall ist, sondern eine personalisierte Initiative, bei der die Nutzer die Möglichkeit haben der Aktion ihren eigenen Stempel aufzudrücken. So kam man auf die Idee eines lustigen Bildes, in das man sein eigenes Gesicht einbinden kann. Doch es sollte kein alltägliches Bild sein. Außerdem sollte es natürlich etwas mit dem Thema Barbecue zu tun haben. So kam man auf die Idee einer Branding-Aktion, die man aus Gag BrennDing nannte. Für das Fotoshooting organisierte das BBQ-Shop24-Team zwei Models, ein männliches und ein weibliches, die für das Motiv posen sollten. Das Originelle an dem Bild ist, dass die Person das Branding direkt auf den blanken Hintern bekommt.”

    Wie wurde die Idee umgesetzt?

    T. Feldhoff: “Nachdem das Konzept ausgereift und das Fotoshooting erfolgreich abgehalten war, wurde zusammen mit einer Agentur eine Flash-Applikation entwickelt, die die neuesten Möglichkeiten der Kontrast- und Farbanpassung bietet. Bei der Entwicklung des Programms wurde großer Wert auf eine einfache Bedienbarkeit gelegt. Jeder Nutzer hat nach Fertigstellung die Auswahl sein fertiges Bild per E-Mail an Freunde zu senden, via Facebook oder Twitter zu veröffentlichen oder den Link zum Bild zu kopieren. Außerdem kann man das hochauflösende Motiv als Datei auf dem Computer speichern. So erleichtert man den Nutzern ein weiteres Verbreiten der Kampagne.

    Wie wurde die Kampagne lanciert?

    T. Feldhoff: “Als die Aktion Anfang Juli zum ersten Mal online ging, waren die Redakteure gefragt. Denn von alleine kann keine Viralkampagne erfolgreich sein. Durch Pressemitteilungen, Mitteilung über Fanpages bei Facebook und Veröffentlichungen bei Twitter, Blogeintragungen usw. pushten sie die Kampagne, um ein Gelingen der Aktion möglich zu machen. Das Konzept beim sogenannten Seeding ist einfach: Je mehr desto besser. Natürlich bringt ein Bericht in einem Landesweit bekannten Presseportal mehr, als ein Beitrag in einem kleinen privaten Blog, jedoch darf man das Potential der weiten Verbreitung nicht unterschätzen. So erhöht man in jedem Fall die Wahrscheinlichkeit, von Interessenten gefunden zu werden. Weiterhin kann man bei einer viralen Marketingkampagne erst dann von Erfolg sprechen, wenn die Aktion sich wie ein Virus (viral) verbreitet. Dies erkennt man an einem exponentiellen Anstieg der Teilnehmerkurve.

    Fazit

    Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, wie sich die Kampagne “virales Marketing mit BrennDing” entwickelt und welche Maßnahmen notwendig sind, um die Kampagne zu einem echten (viralen) Erfolg werden zu lassen. Folgende Fragen werden sich die Macher der Aktion stellen müssen, um den Erfolg der Kampagne zu messen.

    • Was bedeutet eigentlich viral? 50 Teilnehmer, 100 Teilnehmer, 1000 Teilnehmer?
    • Was funktioniert denn besser zum Seeding, Facebook, Twitter, Blogs oder klassische Foren?
    • Wie muss ich seeden? Nur in gezielten Foren oder einfach über wo es geht?
    • Wieviel Mehrwert habe ich generiert im Vergleich zu dem Aufwand den ich in die Aktion gesteckt habe?

    Wir sind gespannt zu hören wie sich die Kampagne entwickelt. Wer selber mitmachen möchte, hier geht es zur Aktion.

     
  • by Jana Thiel on Juli 20th, 2010 at 5:48 pm
    Begriffe: entrepreneurial marketing, , start-ups   
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    Social Media ist inzwischen essentieller Bestandteil des Marketings. Große Firmen, insbesondere große Consumer Brands verwenden Blogs, Twitter, Facebook & Co sehr erfolgreich, um sich und ihre Produkte zu vermarkten. Ihr Vorteil ist, dass sie auf etablierte Kundenstämme und umfangreiche Ressourcen zurückgreifen können. Kleinere und mittlere Unternehmen, vor allem aber Start-ups und junge Wachstumsunternehmen, sind derzeit eher noch zurückhaltend und unserer Erfahrung nach zögerlich in der Integration von Social Media Marketing. Hier wird Potential verschenkt. Dieser Blog-post beleuchtet ausgesuchte Gründe, warum Social Media Marketing ein unverzichtbarer Bestandteil für viele dieser Unternehmen sein sollte.

    Weiterlesen…

     
  • by Thomas Langenberg on Juli 15th, 2010 at 2:49 pm
    Begriffe: facebook community page, , ,   
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    Facebook Marketing von Travel24

    Travel24 sucht seit gut einer  Woche den Partybotschafter 2010 unter folgender URL http://bit.ly/cT5fel. Ziel ist es den Partyboschafter für 1 Woche in die angesagtesten Clubs von Mallorca zu schicken und für Travel24 live vor Ort zu bloggen, twittern, und zu facebooken. Die Frage die sich nun stellte war: wie bekommt Travel24 schnell Reichweite für den Wettbewerb.

    Eine der vielfältigen Lösungen, die Facebook anbietet, ist das Konzept der Facebook Community Pages. Eine Community Page sammelt neben manuell eingestellten Inhalten automatisch alle Posts und Status Update Messages, die innerhalb von Facebook zu einem bestimmten Thema gepostet werden. Zum Beispiel gibt es eine Community Page für Palma de Mallorca. Diese Seite zählt bereits mehr als 5.800 Fans. Darüber hinaus gibt es Community Pages zu Themen wie “feiern” oder “party machen”.

    Zur Vermarktung des Partybotschafter 2010 Wettbewerbes wurden nun ganz bewusst Status Updates mit dem Schlagwort “Palma de Mallorca” oder “party machen” abgesetzt. Der automatische Filter der Facebook Community Page erkannte diese und der Status Update landete direkt auf der Communtiy Page Pinnwand. Diese Pinnwand wiederzum wird potentiell von alle Fans gelesen bzw. passiv beobachtet. Im Ergebnis erreicht somit ein Status Update mit dem Schlagwort “Palma de Mallorca” potentiell 5.800 Fans, die sich für den Wettbewerb begeistern können oder könnten.

    Der Wettbewerb läuft noch bis Ende Juli und die Zahlen werden noch ausgewertet um den “viralen” Werbeeffekt zu quantifizieren. Update folgt.

     
  • by Thomas Langenberg on Juli 12th, 2010 at 9:29 pm
    Begriffe: , ,   
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    Facebook Fanseiten sind ein attraktives Medium, um

    • Firmennews zu verkünden,
    • mit Kunden über Facebook Marketing in Kontakt zu treten, oder
    • einfach Blicke hinter die Kulisse einer Company  zu vermitteln.

    Kurz nach dem Launch einer Facebook Fanseite, stellen sich die Betreiber folgende Frage: Wie bekomme ich mehr Traffic und/oder mehr Fans auf meine Seite? Die Antwort: durch aktives Facebook Marketing. Typischerweise passiert das in den folgenden drei Schritten

    1. Freunde einladen:  Zunächst schicke ich als Ersteller eine Email an alle meine Freunde auf Facebook und frage sie, ob sie nicht Fan werden wollen von meiner neuen Seite
    2. Bekannte & Kollegen einladen: Danach sind die Kollegen dran. Wenn alle Freunde eingeladen sind, so wird das berufliche Netzwerk bemüht, um die Anzahl der Fans auf der Facebook Fanseit zu steigern. So weit so gut
    3. What’s next? In der dritten Stufe wird es kniffelig. Wie bekomme ich noch mehr Leute animiert, meine hart erarbeitete Fanseite weiter zu beleben

    Gerade für Firmen sind an dieser Stelle Verlosungen, Gewinnspiele oder z. B. Fotowettbewerbe ein probates Mittel neue Nutzer auf die Fanseite zu locken und zu Fans zu bekehren. Der Telefonhörer ist schnell in der Hand, um die Agentur des Vertrauens anzurufen und rasch ein Gewinnpiel für die Facebook Seite aufzusetzen, idealerweise direkt als Tab. Doch der Blick auf die Facebook Marketing Promotion Guidelines verheisst schreckliches: Nach Abschnitt 3 der Facebook Promotion Guidelines ist es Fanseiten Betreibern nur erlaubt Online Promotions auf Facebook Fanseiten zu publizieren, wenn Sie von Facebook genehmigt ist. Wenn Sie nicht genehmigt ist, dann darf eine Promotion lediglich beworben werden:

    Abschnitt 3: Die Organisation von Promotions auf Facebook ist ausschließlich über die Facebook-Plattform und nach vorheriger Einholung unserer schriftlichen Genehmigung zulässig. (…)

    Abschnitt: 4: Für die Publikation von Promotions, die vollständig außerhalb von Facebook organisiert werden, ist keine vorherige schriftliche Genehmigung von unserer Seite erforderlich. (…)”

    Nicht immer ist es einfach, sinnvoll oder gangbar den Genehmigungsprozess mit Facebook zu durchlaufen. Darüber hinaus hat nicht jedes Unternehmen ein monatliches Werbebudget von mindestens 10.000 EUR zur Verfügung, das es in Facebook investieren kann, um das Recht zu erhalten Promtions innerhalb einer Fanpage durchzuführen.

    Für genau diesen Fall bieten wir mit unserem Baukasten für Facebook Marketing drei Optionen an:

    Facebook Marketing Optionen

    In der Option 1 (Teilnahmephase auf eigener Seite) wird die Promotion auf der Facbeook Fanseite lediglich mit einer “Startseite” beworben. Sobald der Teilnehmer auf den Button “Teilnehmen” klickt wird er auf eine externe Seite geleitet, die vom Look & Feel der Startseite entspricht, physisch jedoch ausserhalb von Facebook liegt.

    In der Option 2 (Teilnahmeformular auf eigener Seite) wird der Teilnehmer lediglich zur Dateneingabe nach ausserhalb von Facebook geleitet. Dies ist notwendig, um dem Abschnitt 3 der Facebook Marketing Promotion Guidelines Folge zu leisten. Direkt nach Abgabe seiner Teilnahmedaten wird der Facebook Nutzer wieder auf die Fanseite zurückgelotst.

    Die Option 3 (Erlaubnis von Facebook vorhanden) entspricht der  wünschenswerten Option, ist jedoch nur möglich wenn Facebook der Promotion zustimmt. Ist dies der Fall, so wird die komplette Promotion innerhalb der Fanseite abgewickelt.

    Jedem Nutzer von Halalati stehen alle drei Optionen zur Verfügung, um obigen Schritt 3, die letzte Stufe des Fangewinnungsprozesses, realisieren zu können, egal ob mit oder ohne Genehmigung von Facebook. Halalati wünscht auf jeden Fall viel Erfolg!

     
  • by Thomas Langenberg on Juni 16th, 2010 at 2:05 pm
    Begriffe: , social media machen, social media tips, Wettbewerb   
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    Gestern hatten wir wieder die Ehre im Rahmen der CSC Webinar Serie “Gesellschafterlicher Wandel” einen Vortrag halten zu dürfen. Als Follow-Up zum ersten Webinar, in dem wir uns dem Thema Social Media versucht haben konzeptionell zu nähern, stand das gestrige Webinar mehr unter dem Stern ‘How-To’ und ‘Tips & Tricks’.

    An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Danke an die Organisatoren Philipp Girrger und Dr. Alexander Schellong vom Bereich CSC – Gesellschafterlicher Wandel und Verwaltung.

     
  • by Thomas Langenberg on Mai 10th, 2010 at 8:12 pm
    Begriffe: , , , social media beispiel, social media best practice, social media kampagne   
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    Im vergangenen Post haben wir ausführlich über die Alfa Romeo Social Media Kampagne zum Launch des neuen MiTo berichtet. Wir argumentierten, das Content manchmal wichtiger ist als der Gewinn, um eine Social Media Kampagne zum Erfolg zu führen. Heute drehen wir das Argument um. Auch der ‘Gewinn’ ist ein entscheidender Erfolgsfaktor.

    Es handelt sich um eine Fallstudie aus den USA rund um das Unternehmen Edible Arrangements, das bunte Sträusse voller schokoladeverzierter Früchte vertreibt. Ein Mischung aus FleuropChocri und Obst.de sozusagen.

    Ziel der von Digital Surgeons, der betreuenden Agentur, durchgeführten Social Media Kampagne war es Aufmerksamkeit im Social Web rund um das Angebot von Edible Arrangements zu kreieren. Diese Aufmerksamkeit sollte durch zwei Maßnahmen erreicht werden

    • Signifikante Steigerung der Anzahl von Facebook Fans auf der Edible Arrangements Fanseite
    • Stärkere Bindung der Kunden an den Facebook Auftritt von Edible Arrangements

    Die folgende 30-tägige Social Media Kampagne wurde ins Leben gerufen

    • Jeder Internetnutzer, der ‘Fan’  der Edible Arrangements Facebook Seite wurde, bekam sechs mit Schokolade überzogenen Erdbeeren zugeschickt
    • Diese Erdbeeren wurden umsonst versandt

    Während der der Social Media Kampagne wurde die folgende Erfolgs ‘spur’ verzeichnet

    • Tag 0: ca 5000 fans
    • Tag 4: > 100.000 fans
    • Tag  30: > 170.000 fans

    Wie war das möglich?

    Meiner Meinung nach spielen hier zwei Punkte eine Rolle.

    1. Gezieltes Adressieren von Emotionen: Das Angebot von Edible Arrangemetns ist visuell und emotional außergewöhnlich attraktiv. Mit Schokolade überzogenen Früchte vermitteln den Schein der ideale ‘Zwischensnack’ zu sein, Schokolade für die ‘Lust’ und Früchte für die ‘Vitamine.
    2. Überzeugende Value Proposition: Das einzige was Internetnutzer tun mussten, um in den Genuß dieser Wohltat/dieses Genußes zu kommen war ein ‘Buttonlick’: Facebook Fanseite öffnen, clicken und der Rest ist Logistik von Edible Arrangements, der virale Effekte garantiert.

    Darüber hinaus darf die PR Arbeit der Digital Surgeons natürlich nicht vergessen werden. Sie nahmen eine sehr aktive Rolle in der Vermarktung der Social Media Kampagne durch drei Kernmaßnahmen ein:

    • Email-Aktionen an die bestehende Kundenbasis von Edible Arrangements
    • Geziele Information einflussreicher Blogger
    • Aktive Moderation des Contest über Facebook und Twitter

    In Summe zeigt diese Fallstudie aus meiner Sicht zwei weitere erfolgsversprechende Erfolgshebel für eine Social Media Kampagne:

    1. Ein emotional anregender ‘Gewinn’ ist die halbe Miete
    2. Gutes Seeding besorgt den Rest

    Quelle: Wildfire Social Media Marketing Blog.

     
  • by Thomas Langenberg on April 11th, 2010 at 12:38 pm
    Begriffe: ideen generierung, ,   
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    Beim Besuch der Schweizer Online Marketing Messe in Zürich vor ein paar Tagen, kam ich am Stand der Agentur Ogilvy Interactive vorbei, denen in der Schweiz eine sehr gelungene Social Media Kampagne mit Alfa Romeo’s neuem MiTo geglückt ist. Ziel der Kampagne war es den Launch des MiTo in der Schweiz zu begleiten. In zwei Stufen wurden Kandidaten gecastet, die sich verrrückte Aktionen ausgedacht haben, um den MiTo zu gewinnen. Das spannende war, dass die Teilnehmer wussten, dass “Gefahr” bestand bei erfolgreichem Weiterkommen Ihre Vorschläge in der zweiten Runde einlösen zu müssen.

    Im Gespräch erfuhr ich dann ein paar Eckdaten der Kampagne:

    • Die Kampagne wurde mit ca 20.000 CHF Budget über O-Ton “ein paar Flyer und Google Ads gestartet
    • In Summe spielte die Kampagne fast 200.000 CHF in Marketing Budget ein
    • Auf Facebook wurden auf der Fan Seite Be Crazy. Win a Mito! fast 7.000 Fans generiert

    Klingt nach einer gelungenen Aktion. Die Frage, die ich mir stelle ist die Folgende: Was hat den Erfolg der Kampagne ausgemacht? War es die Aussicht auf den Gewinn des MiTos (der Gewinn) oder waren es die verrückten Ideen & Videos der Teilnehmer ( der Content)?

    Für mich ist es der kreativ-komische Content der Wettbwerbsteilnehmer in Verbindung mit der Einfachheit der Verteilung von Informationen im Internet, der die Kampagne zu einem Erfolg geführt hat.

    Wann sieht man schon einmal Personen, die sich freiwillig in einem Misthaufen wälzen, um danach – ungeduscht – einen Halbmarathon zu laufen, ganz zu schweigen von dem Regenwurm und dem Waxing der Brusthaare im Anschluss daran.  An dieser Stelle noch einmal Respekt für den Kandidaten für diese Leistung. Für mich ist es das “Dschungelcamp – Ich bin ein Star holt mich hier raus” oder “Deuschland such den Superstar” Phänomen. Es sind die Ereignisse und Vorgänge, die wir im normalen Leben nicht beobachten oder Schicksale von Menschen, die uns normalerweise im Verborgenen bleiben, die uns auffallen, egal ob positiv oder negativ. Diese Inhalte faszinieren uns, elektrisieren uns und regen zur Diskussion an. Die “wunderschöne” Welt des Internet mit seinen einfachen Hebeln Inhalte zu verbreiten tut den Rest. Egal ob über Email, über Facebook “Like” und “Share” Funktionen oder über den RSS Feed, Video, Bilder und Texte zu verbreiten geht schnell, ist einfach und kostet kein Geld.

    Sicher hat das Auto selbst, der Alfa Romeo MiTO, den Kandidaten den notwendigen Anreiz gegeben sich Ihre Aktionen auszudenken und anzubieten. Mit etwas “Blödsinn” ein Auto zu gewinnen ist den Versuch wert und die Gewinnchancen sind sicher besser als an einer Lotterie teilzunehmen. Für mich ist der Gewinn einer solchen Aktion jedoch lediglich der Hebel, um die Aktion ins Laufen zu bringen. Am “viralen” Erfolg einer solchen Aktion hat das Auto per se weniger Anteil. Hier ist es vielmehr die Kreativität der Teilnehmer sich spannenden, kontroversen, anregenden oder einfach nur “blöden” Inhalt auszudenken und dann die Mittel und Möglichkeiten des Internets zu nutzen, um diese in Umlauf zu bringen.

     
  • by Thomas Langenberg on März 15th, 2010 at 10:38 pm
    Begriffe: , Twitter Nutzer, Twitternutzung   
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    Original Artikel von Bill Heil und Mikolaj Piskorski, übersetzt von Dr. Thomas Langenberg

    [quelle:

    http://www.iq.harvard.edu/blog/netgov/2009/06/hbs_research_twitter_oligarchy.html

    *******************************************************************************************************

    Was genau ist Twitter eigentlich? Wie funktioniert Twitter und warum sollte ich Nachrichten auf Twitter schreiben?” Diese und sicherlich noch mehr Fragen stellen sich zur Zeit viele professionelle Internetnutzer und Hobby Surfer. Bereits im Juni 2009 publizierten zwei Forscher der Harvard Business School, Bill Heil und Mikolaj Piskorski, einen interessanten Artikel zum Thema Twitter und gaben eine mögliche Antwort. Sie sammelten empirische Evidenz, die darauf hinweist, dass Twitter

    • ein 1-Way 1:N Publishing Tool ist für wenige ausgesuchte Nutzer ist, und
    • kein Peer-to-Peerk Kommunikationsnetzwerk

    Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass es bei der Mehrheit der Twitter mehr um das Konsumieren als das Produzieren von Informationen geht. Letztere Produktion bleibt einer kleinen Minderheit an Nutzern vorenthalten. Wie kam dieses Ergebnis zustande.

    Datenquelle: 300.000 zufällig ausgewählte Twitter Nutzer wurden im Mai 2009 untersucht auf die Art und Weise wie sie Twitter nutzen. Die Ergebnisse wurden dann mit Nutzerdaten aus anderen Sozialen Netzwerken und Online Content Production Plattformen verglichen.

    Die Ergebnisse sind verblüffend wie folgende Grafik zeigt:

    Nutzerverhalten von Twitternutzern im Vergleich zu anderen Plattformen

    [quelle: http://www.iq.harvard.edu/blog/netgov/2009/06/03/twitter%2520research%25201.jpg

    Ergebnisse: Die 10% aktivsten Twitternutzer produzieren 90% aller vorhandenen Tweets. In anderen online Sozialen Netzwerken sind es typischerweise nur 30% des Inhaltes, die die 10% aktivsten Nutzer produzieren. Und um einen Vergleich zu geben hier das Beispiel von Wikipedia. In Wikipedia sind es 15% der aktivsten Nutzer, die 90% des Inhaltes produzieren.

    Schlussfolgerung:

    • Es geht weniger um die Kommunikation als viel mehr um die Produktion oder Konsumierung von Informationen
    • Für Konsumenten von Inhalten dient Twitter als Informationsquelle in einem bestimmten Fachgebiet (analog zu einem News Ticker in einer Agentur oder während einer Live Übertragung)
    • Für Produzenten ist Twitter ein Kanal, um Aufmerksamkeit in einer definierten Zielgruppe zu erregen und diese mit interessanten und relevanten Inhalten zu versorgen

    Eine Empfehlung auf die Frage “”Was genau ist Twitter eigentlich? Wie funktioniert Twitter und warum sollte ich Nachrichten auf Twitter schreiben?” könnte also lauten: “Choose your camp: become a follower or join the production“!

     
  • by Thomas Langenberg on März 10th, 2010 at 9:32 am
    Begriffe: entrepreneurship, leaders of tomorrow,   
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    Jana Thiel, Mitgründerin von Halalati, ist vom International Students’ Committee im Rahmen des 40. St. Gallen Symposium als eine von 100 Leaders of Tomorrow ausgewählt und in den Knowledge Pool des St. Gallen Symposiums gewählt worden.

    At the St. Gallen Symposium, 100 Leaders of Tomorrow are selected from a rich source of young students and researchers of leading universities worldwide. They have proven their skills on an academic level and ideally have already gained some work experience. They are chosen on the basis of their association and involvement with each year’s particular topic which will enable them to engage in a critical dialogue with today’s leaders from politics and economics. Leaders of Tomorrow of this kind are selected by the International Students’ Committee (ISC), hence there is no possibility to apply for the Knowledge Pool. (quelle: http://www.stgallen-symposium.org)”

    Diese Wahl in den Knowledge Pool ist eine Auszeichnung für Jana’s kontinuierlichen Einsatz bei der Weiterentwicklung von Konzepten, Methoden und Tools rund um die Themen Entrepreneurship und Technology Commercialization. Zuletzt stellte Sie uns Ihr Wissen im Bereich Social Media Marketing in einer Serie von Blog Posts zur Verfügung, bei der Sie beleuchte wie Unternehmen Twitter als effektives Tool in der B2B Kommunikation mit Kunden und Partnern einsetzen kann.

    Jana promoviert zur Zeit an der ETH Lausanne am Lehrstuhl für Entrepreneurship und Technology Commercialization. Sie ist fleißige Halalati Bloggerin und auf Twitter unter @denkpause zu finden.

    Jana, das gesamte Halalati Team gratuliert Dir zu dieser Auszeichnung und wünscht Dir ein tolles St. Gallen Symposium 2010.

     
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