Social Media Aktivitäten gehören heute schon in das Standard-Repertoire vieler Unternehmen. Dementsprechend hält auch der Ruf nach geeigneten Tracking Tools an. In letzter Zeit tauchen immer mehr Anbieter von Social Media Tracking Tools auf, ein Tracking Tool in Deutschland ist zum Beispiel das von Allfacebook . In diesem Blogbeitrag findet Ihr eine Anleitung, wie man in der neuen Version von Google Analytics Social Media Aktivitäten tracken kann.

Vorraussetzung für das Tracking ist, daß man die neue Version von Google Analytics nutzt, also oben rechts „New Version“ anklicken. Bei Reports -> Visitors findet man den Bereich „Social“. Hier findet man die neuen Social Media Statistiken.

Social Media Tracking: Der Bereich Engagement

Der Bereich “Engagement” zeigt an, wie viele Besuche durch Klick auf einen Social Media Button erzielt worden sind. Der +1 Button von Google wird automatisch getrackt. Über den Quellcode kann aber Twitter, Facebook’s „Gefällt mir“ Button, Xing oder ähnliches einbinden. Man kann die Daten mit den bekannten Statistiken von Google Analytics verknüpfen, sie zum Beispiel, Besucher pro Seite, Bounce Rate, Conversion oder ähnliches.

Social Media Tracking: Der Bereich Actions

Der Bereich Actions zeigt an, wie viele +1 Klicks, Tweets, Likes, etc. über die eigene Website gestartet wurden.

  • Der Bereich Social Actions ist die Überkategorie und zeigt die Gesamtzahl der initiierten sozialen Aktionen (also +1 Klicks, Tweets, Likes, etc.)
  • Der Bereich Unique Social Actions zählt die Unique Visitors, die soziale Aktionen durchführen. Das heißt ein Unique Visitor wird hier höchstens als 1 gezählt.
  • Der Bereich Actions per Social Visit bildet den Quotienten aus den beiden oben genannten Metriken. Das heißt, er gibt an, wie viele Social Actions ein Unique Social User im Schnitt durchführt.

Social Media Tracking: Der Bereich Pages

Der Bereich „Pages“ zeigt auf, welche Seiten wie viele Social Actions erzielt haben. Dazu werden alle Seiten aufgelistet – und die dazugehörigen Social Actions. Auch hier gilt: Der Google+ Button wird per Default getrackt, andere Actions muss man im Quellcode einbinden.

Zusätzlich kann man weitere Dimensionen hinzufügen, wie zum Beispiel „Social Source“.
Durch das Hinzufügen beispielsweise einer sekundären Dimension “Soziale Quelle und Aktion” kann nun betrachtet werden, auf welcher Seite welche Aktionen wie oft durchgeführt wurden.

Soweit, so gut. Aber was bringt dieses Social Media Tracking?

Zum einen geben die Daten neuen Aufschluss über Herkunft und den Hintergrund von Besuchern auf die Webpage. Zusätzlich werden soziale Aktivitäten immer wichtiger für die Bewertung von Seiten durch Suchmaschinen. Die neuen Tracking Methoden bieten Möglichkeiten, die Besucher noch besser zu verstehen und zu lernen, wie man die sozialen Aktivitäten seiner Besucher steigern kann.
Folgende oder ähnliche Fragen können zum Beispiel beantwortet werden:

  • Welche Social Media Buttons werden am meisten genutzt?
  • Über welche Quellen kommen diese Nutzer auf meine Seite? Wie kann ich diese Quellen bestmöglich nutzen?
  • Welche Social Media Buttons nutzen die User mit der höchsten Conversion?
  • Welche meiner Seiten regen die Besucher dazu an, Social Media Buttons zu nutzen? Was kann ich daraus für andere Seiten lernen?

Sicher gibt es noch viele weitere Fragen, die sich über Social Media Tracking beantworten lassen. Schreiben Sie Ihre Ideen doch gerne als Kommentar!