Tags social media marketing RSS

  • by Judith Krause on November 21st, 2011 at 9:09 am
    Begriffe: , , , social media marketing   
    Permalink | Comment

    Vor einem Monat habe ich erstmals auf diesem Blog den sich scheinbar nach und nach etablierenden F-Commerce aufgegriffen. Immer mehr Unternehmen nutzen Facebook als einen Vertriebskanal. Sie versuchen durch das hohe Potenzial der Social Media Plattform Umsätze zu generieren. Der folgende Post veranschaulicht wie Unternehmen F-Commerce betreiben. Dazu werden vier verschiedene Formen des F-Commerce vorgestellt, die sich in der letzten Zeit herauskristallisiert haben. Weiterlesen…

     
  • by Jana Thiel on November 6th, 2011 at 8:09 am
    Begriffe: , , social media marketing, trends,   
    Permalink | Comment

    Aus Anlass aktuellerer Entwicklungen (Stichwort F8) und dem, was wir bei Halalati täglich sehen, ergänzt der heutige Blogpost meinen Artikel Paradigmenwechsel im Marketing um eine Analyse aktueller Trends und sich ergebender Konsequenzen für das Management im Online und Social Media Marketing.

    “Kampf der Welten”

    Lange Zeit dominierte das Thema Suche und Bereitstellung von strukturierten Informationen das Internet. Dadurch ist eine Infrastruktur entstanden — nennen wir es das Google Web — die sehr effektiv hilft, alles was man wissen will zu finden. In diesem Google Web geht ein signifikanter Anteil des Online Marketing Budgets in Suchmaschinen-Optimierung (SEO), Suchmaschinen-Marketing (SEM) und Online Anzeigen. Weiterlesen…

     
  • by Kerstin Langenberg on September 21st, 2011 at 10:20 pm
    Begriffe: , facebook facts and figures, social media marketing   
    Permalink | Comment

    Immer mehr Unternehmen sind auf Facebook präsent. Längst hat der Hype um das soziale Netzwerk auch die deutsche Unternehmenslandschaft erfasst. Woher kommt dieser Ansturm auf Facebook? Dieser Blogartikel listet fünf Zahlen, die das große Potenzial von Facebook für Firmen verdeutlichen – vielleicht ja auch für Ihr Geschäft.

    Weiterlesen…

     
  • by Kerstin Langenberg on August 8th, 2011 at 8:00 am
    Begriffe: social media marketing   
    Permalink | Comment

    Googles Antwort auf Facebook wurde Ende Juli als Beta Version gelauncht: Google+. Noch bedingt der Eintritt in das Netzwerk eine Einladung, aber täglich wächst die Nutzerbasis. Besonders Unternehmen, die Social Media Marketing bereits aktiv nutzen, fragen sich nun welche Rolle Google+ als Marketing Instrument in Zukunft einnehmen wird. Dieser Blog fasst die Knackpunkte zusammen, die den Wert von Google+ als Plattform für Unternehmen beeinflussen werden.

    Weiterlesen…

     
  • by Jana Thiel on Juni 21st, 2011 at 7:29 am
    Begriffe: , , social media marketing   
    Permalink | Comment

    Das deutsche Verbraucherschutzministerium hat spezielle Vorstellungen davon, wie das globale Netz funktioniert bzw. mit Blick auf den Datenschutz funktionieren sollte. Das muss nicht falsch sein. Datenschutz ist ein ernstzunehmendes Thema und private Daten in der Tat ein schützenswertes Gut. Aber manchmal muss man auch einen Blick auf die Realitäten werfen. Hier folgen ein paar praktisch motivierte Überlegungen zu den Ideen, das Werben auf ausländischen Plattformen zukünftig stark zu erschweren.

    Weiterlesen…

     
  • by Jana Thiel on Juni 16th, 2011 at 9:56 am
    Begriffe: , , social media marketing   
    Permalink | Comment

    Social Media ist Fakt. Wieviel Fakt zeigt dieser Clip (Achtung, etwas sehr “heroische” Musik…) bzw. auch die andauernden Spekulationen zum Börsengang von Facebook. Auch wenn man hier vielleicht privat nicht mitmachen will, ist aus unternehmerischer Sicht Pragmatismus geboten. Man geht dorthin, wo der Kunde ist. Das ist beim Thema Social Media gerade für kleine und mittlere Unternehmen oft nicht so einfach. Hier bei Halalati treffen wir immer wieder auf die ähnliche Fragen bzw. Probleme.

    Wie fange ich an?

    Sobald Sie sich sicher sind bzw. die begründete Vermutung haben, dass eine gewisse Anzahl von Kunden Ihres Unternehmens sich im sozialen Web tummelt, sollte die Entscheidung für Social Media getroffen sein.

    Weiterlesen…

     
  • by Kerstin Langenberg on Mai 10th, 2011 at 11:01 pm
    Begriffe: , social media marketing   
    Permalink | Comment

    “Was wird eigentlich der nächste große Trend im Social Media Marketing?”. Viel bewegt sich in der Szene, doch einige Trends zeichnen sich besonders deutlich ab. Dieser Post gibt einen kleinen Überblick über heiße Themen im Social Media Marketing in 2011.

    Weiterlesen…

     
  • by Jana Thiel on Februar 9th, 2011 at 7:42 am
    Begriffe: DIY, social media marketing, standard tools   
    Permalink | Comment

    Auch wenn ich eher Anhänger der “Eile mit Weile” Fraktion bin, illustriert mein heutiger Titel eindeutig den erfolgversprechenderen Ansatz für Social Media Arbeit. Und dies ist oft ein Problem; ein Problem für diejenigen mit vorwiegend klassischer Marketing Ausbildung und Erfahrungen mit grossangelegten Kampagnen.

    Normalerweise erwartet man (und als Deutscher ja sowieso) ein fundiertes Herangehen. An alles. Verschiedenste Stakeholder müssen in die Planung einbezogen und  die ausgesendeten Botschaften über alle Kanäle hinweg optimiert und zeitlich angepasst kommuniziert werden. Budgets werden verbrannt für verschiedenste Entwürfe, die ausführlich vorab getestet werden. Es gibt einen peniblen Ausroll-Plan, was wann wo zu erscheinen hat und in welchem Kontext platziert werden soll. Das kann man natürlich auch mit seiner Social Media Arbeit machen.

    Weiterlesen…

     
  • by Thomas Langenberg on September 27th, 2010 at 9:28 pm
    Begriffe: , social media marketing,   
    Permalink | Comment

    Meine Meinung dazu ist: “Ich glaube nicht“. Ich würde sogar die Hypothese aufstellen, dass 95% aller Aktionen, die mit dem Anspruch starten eine virale Aktion werden zu wollen, nicht den viralen (was auch immer das bedeutet) Anspüchen genügen.

    In letzter Zeit hat man viel über die Old Spice Kampagne gehört und gelesen und ihren durchschlagenden Erfolg. Ja, es war in der Tat eine coole Aktion und auch das Video war wirklich gut gemacht und sehr nett anzuschauen. Aber ganz ehrlich, wieviel Unternehmen, vor allem auch kleine, haben die Zeit und die Budgets solch eine Aktion aus dem Boden zu stampfen … ich glaube nicht so viele!

    Für viel wichtiger halte ich es über die Zeit in den Social Media aktiv zu sein. Kontinuierliche Arbeit führt auch hier zum Ziel, wie zum Beispiel die Besucher eines Blogs zu vermehren oder die Zahl der Fans einer Facebook Fanpage zu steigern. Gerade bei letzterem geben wir unseren Kunden immer die folgende Empfehlung mit auf den Weg

    kontinuierlich über regelmässige Einzelaktionen zu wachsen, als mit viel Budget in einer einzigen Big Bang (viralen) Aktion“.

    Im Bereich der Vermarktung einer Facebook Fanseite könnte das wie folgt aussehen:

    • Zunächst fängt man mit ner super simplen Sache wie z.B. einer Verlosung an, die (a) neue Fans über ne “incentived” page generiert und (b) Kontakte/Email Adressen generiert über die Teilnehmer regelmässig informiert werden können (wichtig ist bei (b) dran zu denken die Teilnehmer vorher um Erlaubnis zu fragen). Die Teilnahmeschwelle bleibt somit niedrig (Teilnehmer füllen lediglich Name & Email ein und sind fertg) und so ein Gutschein oder Preis nimmt man als User immer gerne einmal mit.
    • Im zweiten Schritt, wenn ca 300-600 Fans erreicht sind, könnte man dazu übergehen eine etwas anspruchsvollere Aktion aufzusetzen, wie z.B. bei einer Fitness orientierten Seite ein Wettbewerb zum Thema “Wer hat den schönsten Wachbrettbauch“. Fans laden ihre Bilder hoch andere bewerten, lachen drüber und finden es komisch. Damit entsteht traffic und die User reden über die Seite

    Wenn man dann im 6 Wochen Rhythmus so eine oder eine vergleichbare Aktion aufsetzt, dann kommt über die Zeit Bewegung auf die Fanpages und die Fanzahlen gehen nach oben, ganz ohne “viral big bang”.

    Jede dieser Aktionen könnte man zum Beispiel auch prominent mit einem (kleinen) Banner auf der Homepage der jeweiligen Seite bewerben. Die User landen auf der Fanseite, werden zu Fans und kreieren damit die kritische Masse für weitere Aktionen in der Zukunft. Alternativ sind Facebook Ads mit kleinem Budget auch ein guter Anschub.

    In Summe gibt es viele Varianten, die Reichweite, die Bedeutung oder den Bekanntheitsgrad einer Seite im Internet zu steigern. Dazu muss es nicht immer der virale Big Bang sein. Kontinuität ist da mindestens genauso erfolgreich auf die lange Sicht!

    Was meint Ihr?

     
  • by Jana Thiel on September 19th, 2010 at 7:20 pm
    Begriffe: , Kleinunternehmer, KMU, , social media marketing   
    Permalink | Comment

    Nach meinem Start-up-orientierten letzten Beitrag sind heute Kleinunternehmer im Blickpunkt. Social Media Marketing im KMU Bereich setzt zunächst oft eine Veränderung im Denken voraus.Vier Bereiche möchte ich dabei diskutieren und mit Beispielen unterlegen: (1) Ob gemocht oder nicht, die Zielgruppe befindet sich bereits im sozialen Netz, (2) Klassisches Marketing Grundwissen ist wichtig, aber ein Bruch mit klassischem Denken unerlässlich, (3) Social Media Marketing ist nichts für Introvertierte, und (4) Social Media Marketing muss gelebt werden – aktiv!

    ***

    Heutiger Post ist inspiriert durch zwei interessante Konversationen, die ich diese Woche im Bezug auf die Möglichkeiten und Inhalte von Facebook aus Kleinunternehmersicht hatte: Ein langjähriger sehr guter Freund, der u.a. einen Internetshop für sein Familienunternehmen (Schmuckhandel) betreibt, wollte sich ein bißchen Know-How zu Facebook & Co. holen. Auf der anderen Seite hatten wir einen kurzen Austausch mit @mikefinn_tweets über unseren  Twitterstream @halalati zum Thema „Lohnt sich Facebook Marketing? Und wenn ja, wie?“.

    Im Kern ging es in beiden Konversationen darum, dass

    (a) Facebook Ads und Marketing eine stark wachsende Plattform ist, womit einhergehend sich dann
    (b) auch der Kleinunternehmer mit dem Themenkreis Social Media Marketing auseinandersetzen muss, und
    (c) sich damit die Frage für den Einzelnen ergibt, was man da denn genau tun sollte.

    Sofern man nicht gerade langjähriger Marketing-Profi ist, und welcher Kleinunternehmer ist das schon, kommt hier natürlich ein ungeheures Komplexitätslevel zum täglichen Unternehmensmanagement hinzu.

    Man kann nun unendlich viel zu den Mitteln, Möglichkeiten, aber auch Grenzen des Social Media Marketings schreiben, dies dann jeweils mit Bezug auf große oder kleinere Unternehmen, auf gemeinnützige Vereine, politische Gruppierungen o.ä. Ein Blogpost reicht nicht aus, dies erschöpfend zu tun. Wie mit ganz vielen Dingen im Leben, geht es aber auch hier zunächst einmal um die passende Denkweise, also Mindset, die vorhanden sein muss. Und die ist m.E. bei vielen Kleinunternehmern erst noch im Entstehen begriffen. Vielleicht helfen die folgenden Ausführungen einen Beitrag zu leisten.

    (1) Social Media ist schon da!
    Egal wie man es dreht und wendet, ein Grossteil der Kommunikation findet bereits im sozialen Netz statt. Wer mit dem „gemeinen Volk“ Geschäfte macht, oder mit ihm anderweitig für Ziele/Zwecke interagiert, muss seinen Kunden dort abholen, wo er sich herumtreibt. Dies ist und wird auch zunehmend das soziale Netz sein.

    Das heißt nicht, dass es gar nichts mehr außerhalb des sozialen Netzes geben wird. Natürlich nicht. Aber wenn sogar meine eher nicht so technikaffine Schwester mir nur noch Facebook Nachrichten anstelle von Emails schreibt, dann hat so etwas wie ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Und solange sich nichts anderes abzeichnet, sollten wir diese Dinge als gegeben ansehen, und uns aus Marketer-Sicht besser darauf aktiv einstellen.

    Insofern tun unsere Geschprächspartner gut daran, dass sie ihr Marketing hinsichtlich Facebook & Co überdenken. Ihre/Eure Kunden interagieren online miteinander (gegenseitiges Weiterempfehlen und Beraten zu Produkten & Dienstleistungen) und auch  mit den von ihnen präferierten Marken (Meinung kundtun, Supportanfragen, News erfahren, etc.). Und dies ist ein wachsender Trend. Facebook Fans haben tatsächlich quantifizierbaren Wert, wie die folgende Abbildung aus einem aktuellen Report der Syncapse Corp. zeigt.

    Der durchschnittliche Wert eines Facebook Fans (Source: Syncapse Corp.)

    Die Tatsache, dass dies noch nicht für jeden Bäcker um die Ecke zutrifft, ist m.E. nur eine Frage der Zeit. Aber für besagten Bäcker gibt es bereits heute coole Tools, wie man sich Social Media Kanäle wie Twitter zu Nutze machen kann. Bäcker sind keine Schmuckhändler? Ja. Das ist wahr. Aber auch ein Uhrenhändler kann sich kreative Lösungen überlegen bzw. Lösungen, die vorhanden sind, nutzen.

    Wollt Ihr also mit der Zeit gehen, und ihr vielleicht sogar ein wenig voraus sein, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt eine Social Media Strategie für dein Unternehmen zu planen.

    (2) Klassisches Marketing Grundwissen ist wichtig, aber ein Bruch mit klassischem Denken unerlässlich
    OK. Kreativ soll es sein? Den Kunden im Nirvana des Netzes abholen? Flexibel interagieren? Klingt alles etwas esoterisch für den kleinen Mann? Vielleicht, aber unter Prämisse (1) notwändig. Und im Grunde ist Social Media Marketing auch nur Marketing, allerdings auf anderen Wegen und mit ein paar anderen Werthebeln, die eben der sich ändernden Kultur geschuldet sind. Die neuen Hebel sind u.a. eine viel direktere Kommunikation, also echter Austausch mit allen Vor- und Nachteilen, und auch ein gewisser Unterhaltens-/Spielewert, über den Marketingbotschaften vermittelt werden.

    Es schadet dem Social Media Marketing Manager nicht, das 101 des Marketing verstanden zu haben. Klassische Konzepte wie AIDA, oder 7 touch points sind generell hilfreich. Marketingbotschaften sollten nach wie vor mit der Produktstrategie abgestimmt sein. Und für viele bestehende Betriebe/Unternehmen, die keine reinen Internetunternehmen sind, kann und sollte auf keinen Fall das offline Marketing zugunsten des Social Media Marketings aufgegeben werden. Beides muss integriert werden. Das ist schwierig? Ja, aber die, die sich damit heute auseinandersetzen, sind morgen vorne.

    Was hier wichtig ist, jede avisierte Zielgruppe geht anders mit sozialen Medien um, und es ist wichtig, sein Auftreten und seine Aktionen daraufhin abzustimmen. Dies bedarf sicherlich etwas Kreativität, und dem Verständnis, wie bestimmte Kundengruppen ticken. Habt ihr schon mal Kundenprofile erstellt, um überhaupt zu verstehen, wie der einzelne und ob überhaupt zu euch kommt? Das ist eine lohnenswerte Aufgabe, und wer dafür nicht die Kapazität hat, Studentengruppen der örtlichen Universität können hier für geringe Aufwändungen sicherlich helfen.

    An dieser Stelle möchte ich gleich den oft verbreiteten Vorwurf beseitigen, dass man mit Internetwerbung ja doch niemanden erreichen kann. Heutzutage kann man mit Facebook und Google Ads ziemlich konkret einschränken, wer wie und wo meine Werbung sieht. Altersgruppen, regionale Einschränkungen, Likes, Freunde, etc. Alles kann berücksichtigt werden, und das sogar zu einigermaßen veträglichen Preisen.

    Nehmen wir den Schmuckladen: Natürlich sind dessen jüngere Kunden im Netz. Eine Werbanzeige im lokalen Kleinanzeiger findet das 14jährige Mädchen, welches eine Vorliebe für bestimmte Kettenanhänger hat, eher nicht. Man findet sie aber in Internetforen, und sicherlich (bald) auf Facebook. Auf der anderen Seite hat besagtes 14jähriges Mädchen vielleicht immer noch Grosseltern und andere Verwandte, die ihr die gewünschten Geschenke kaufen. Wie bringt man nun on- und offline zueinander?

    Da kommt der kreative Ansatz, den jedes erfolgreiche Unternehmen heute benötigt, ins Spiel. Warum kann das 14jährige Mädchen keine Wunschliste über Facebook führen, die, wenn die Oma im Laden auftaucht, abgerufen werden kann? Ein altes Konzept, aber nicht völlig von der Hand zu weisen.

    Ähnliche Gedankenspiele kann man mal für andere Kundengruppen durchexerzieren (lassen), und am Ende kommt möglicherweise ein viel besseres Kundenverständnis zusammen, was der Ausgangspunkt eines jeden Marketers und einer jeden Marketing-Strategie ist.

    (3) Hauptsache man spricht darüber. Oder: Social Media Marketing ist nichts für Introvertierte
    Facebook Ads sind nicht alles, antwortete ich unserem Twitter-Gesprächspartner. Es geht auch um Beziehungsmanagement und vor allem -pflege. Zentraler Punkt dabei ist die Konversation. Genau. Also genau das, was im klassischen Marketing zu kurz kommt. Facebook ist nicht nur gut, um gezieltes Advertising (s.o.) zu gestalten, sondern ist Kernbeispiel, wie Marketing heute funktioniert. Auch wenn Verkauf und Umsatz natürlich letztendlich Ziel sind, hat Marketing schon von jeher auch immer im Beziehungsmanagement bestanden. Dies ist heute im sozialen Netz vielleicht noch viel stärker der Fall. Und es bietet unendlich Chancen, welche aber eine gewissen proaktive Denkweise erfordern.

    Wieder ein kurzes Beispiel: Mein Freund klagte darüber, dass er ein Forum gefunden hätte, in dem sich junge Mädchen über eine bestimmte Sorte Schmuck austauschten. Eine von diesen hatte nun wohl auf ein Produkt in seinem Online-Shop verlinkt (juhu sagt der Marketing Mensch). Das Problem: Das Mädl hatte wohl Probleme beim Umtausch einer Kette erlebt. In irgendeinem Laden. Nur um den Schmuck zu illustrieren verlinkte sie auf das Bild im Online-Shop meines Freundes, der sicherlich nichts mit dem Verkauf/Umtausch zu tun hatte. Mein Freund war nun äußerst besorgt, dass dies negativ auf seinen Shop zurückfallen würde.

    Hier muss man in heutigen Zeiten etwas anders herangehen. Negative oder vermeintlich negative Kommentare in Foren u.ä. müssen aktiv gemanaged werden. Hier in diesem Fall wäre es einfach, sich nett für den Link zu bedanken, darauf hinzuweisen, dass man selbstverständlich davon ausginge, dass die Probleme nicht im eigenen Shop ergeben haben, und die junge Dame doch gerne als Kunden begrüßen würde. Gegebenenfalls kann man dies noch über Gutscheine incentivieren. Und selbst wenn es sich tatsächlich um Probleme im eigenen Laden gehandelt hätte, ist es immer noch von Vorteil dies zu wissen und aktiv angehen zu können, als unzufriedene Kunden gleich zu verlieren, ohne dass man es überhaupt mitbekommt.

    Dies erfordert natürlich, dass man (a) seine Augen und Ohren im Netz offen hält (Google alerts helfen sicher, aber auch das Wissen um einschlägige Foren, in denen sich seine Kunden aufhalten), und (b) aktiv an der Konversation teilnimmt und nicht nur stiller Beobachter ist.

    (4) Social Media Marketing ist ein Lebensweise – es muss aktiv gemanaged werden
    Obige Ausführungen verdeutlichen: Social Media Marketing ist nichts, was man wie anno der neunziger Jahre mal schnell in eine statische Website gießt, und diese dann 10 Jahre nicht updated. Diese Zeiten sind vorbei. Konversation ist hier und jetzt. Das kann mit geringer und hoher Intensität stattfinden, und der Kleinunternehmer ist sicherlich eher im Bereich geringe Intensität einzuordnen. Aber es ist etwas stetiges!

    Wenn ich auf ein Twitter Profil gelange, dessen letzte Aktivität 6 Monate zurück liegt, dann ist das Profil nach heutigen Massstäben tot. Und auch eine Facebook Seite, sollte irgendwie alle zwei bis drei Wochen doch etwas zu vermelden haben. Besser jede Woche. Es muss nicht ausarten. Ich habe auch schon streams ausgeblendet, die täglich 20 posts bringen und somit meinen News Feed dominieren. Das will keiner. Aber regelmässig interessante Info touch points nimmt jeder gerne.

    Sprich, wer sich als Kleinunternehmer zum Social Media Marketing bekennt, sollte dies ganz tun! Es reicht ja, zu Beginn sich für eine Plattform zu entscheiden, nämlich die, wo man am ehesten seine Kunden erreicht. Facebook ist hier sicherlich ganz vorne mit dabei, aber das kann in anderen Fällen auch eher ein spezialisiertes Forum sein. Das muss der engagierte Unternehmer herausfinden. Dort sollte man dann aber auch mit einer gewissen Ausdauer und Regelmäßigkeit präsent und aktiv sein. Wir z.B. bei Halalati haben auch irgendwann festgestellt, dass wir da Nachholbedarf haben. Seitdem gibt es einen Arbeitsplan, wer was wann tun muss, von Blogpost über regelmäßiges Fanpage checken, hin zu twittern. Klare Arbeitspakete helfen uns, diese wichtigen Aktivitäten nicht im Trubel des täglichen Geschäfts zu vergessen.

    Social Media Marketing kostet Zeit und Aufwand. Ja. Aber das ist der Fall für jedes Marketing. Dies kann keine Ausrede dafür sein, eine Aktivität, die möglicherweise langfristig wichtig ist für den Erfolg, die Wettbewerbsfähigkeit, und das Wachstum eines Unternehmens nicht zu verfolgen.

    Lang genug. Dieser Post. Und dabei waren dies nur ein paar der wichtigen Eckpunkte. Wir freuen uns über jeden Kommentar und weitere Vorschläge, wie Kleinunternehmer mit dem Thema Social Media Marketing umgehen sollten.

     
c
Schreibe einen neuen Beitrag
j
Nächster Beitrag/Kommentar
k
vorheriger Beitrag/Kommentar
r
antworten
e
bearbeiten
o
Zeige/Verstecke Kommentare
t
an den Anfang
l
Zur Anmeldung
h
Zeige/Verstecke die Hilfe
esc
Abbruch